Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell: Vor dem Nordportal bei Göschenen hat sich am 24. August 2026 auf der A2 ein rund vier Kilometer langer Stau gebildet. Autofahrer in Richtung Tessin und Italien müssen mit einer Wartezeit von bis zu 40 Minuten rechnen. Der Gotthard-Straßentunnel ist derzeit geöffnet.
Letzte Aktualisierung: 24. August 2026, 12.34 Uhr Schweizer Zeit. Die Verkehrslage kann sich innerhalb weniger Minuten verändern. Prüfen Sie deshalb kurz vor der Abfahrt die aktuelle Staulänge, Wartezeit und Webcam beim TCS.
Wichtig für Reisende am Abend: Vom 24. bis 28. August 2026 bleibt der Tunnel in vier Nächten jeweils von 23.00 bis 05.00 Uhr für Arbeiten geschlossen. Die Sperrung betrifft beide Fahrtrichtungen. Wer nachts durch den Gotthard fahren möchte, muss seine Reisezeit anpassen oder eine geeignete Ausweichroute wählen.
Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell im Überblick
| Frage | Aktueller Stand |
| Ist der Gotthard-Tunnel geöffnet? | Ja, der Tunnel ist derzeit geöffnet |
| Gibt es Richtung Süden Stau? | Ja |
| Wo befindet sich der Stau? | A2 zwischen Amsteg und Göschenen |
| Aktuelle Staulänge | Rund 4 Kilometer |
| Aktuelle Wartezeit | Bis zu 40 Minuten |
| Betroffenes Portal | Nordportal bei Göschenen |
| Fahrtrichtung | Luzern–Gotthard–Tessin–Italien |
| Grund | Verkehrsüberlastung und Einfahrtsdosierung |
| Aktuelle Nachtsperrung | 24. bis 28. August, vier Nächte |
| Uhrzeit der Nachtsperrung | Jeweils 23.00 bis 05.00 Uhr |
| Kurze Alternative | Gotthardpass, sofern geöffnet und frei |
| Großräumige Alternative | A3/A13 über San Bernardino |
| Stand der Meldung | 24. August 2026, 12.34 Uhr |
Die Werte geben nur den Stand zum genannten Zeitpunkt wieder. Unfälle, Pannen, technische Probleme oder eine kurzfristige Sperrung können die Lage schnell verändern.
Wie lang ist der Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell?
Der Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell ist rund vier Kilometer lang. Laut TCS staut sich der Verkehr auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen. Der gemeldete Zeitverlust beträgt bis zu 40 Minuten.
Am Gotthard gilt als grobe Faustregel: Ein Kilometer Stau entspricht etwa zehn Minuten Wartezeit. Bei fünf Kilometern sollten Reisende daher ungefähr 50 Minuten zusätzlich einplanen. Allerdings hängt die tatsächliche Verzögerung davon ab, wie schnell die Kolonne vorankommt und wie viele Fahrzeuge zum Tunnel gelangen.
| Staulänge | Ungefähre Wartezeit |
| 1 Kilometer | etwa 10 Minuten |
| 3 Kilometer | etwa 30 Minuten |
| 5 Kilometer | etwa 50 Minuten |
| 8 Kilometer | etwa 1 Stunde 20 Minuten |
| 10 Kilometer | etwa 1 Stunde 40 Minuten |
| 12 Kilometer | etwa 2 Stunden |
| 15 Kilometer | etwa 2 Stunden 30 Minuten |
| 18 Kilometer | etwa 3 Stunden |
| 20 Kilometer | etwa 3 Stunden 20 Minuten |
Die Tabelle dient lediglich zur Orientierung. Bei einer Panne oder Sperrung kann die Wartezeit trotz kurzer Kolonne deutlich steigen. Umgekehrt löst sich ein Stau manchmal schneller auf als erwartet.
Wo entsteht der Stau am Gotthard Richtung Süden?
Wer von Deutschland, Basel, Zürich oder Luzern über die A2 ins Tessin und weiter nach Italien fährt, nähert sich dem Gotthard-Straßentunnel von Norden. Die übliche Strecke führt über:
Luzern – Altdorf – Erstfeld – Amsteg – Wassen – Göschenen – Gotthard-Tunnel – Airolo – Bellinzona
Der Stau Richtung Süden entsteht vor dem Nordportal bei Göschenen. Bei wachsendem Verkehrsaufkommen reicht die Kolonne zunächst in Richtung Wassen und Amsteg zurück. An besonders starken Reisetagen kann sie Erstfeld oder sogar den Raum Altdorf erreichen.
Die Fahrtrichtungen werden häufig verwechselt:
| Portal | Ort | Betroffene Fahrtrichtung |
| Nordportal | Göschenen | Richtung Süden, Tessin und Italien |
| Südportal | Airolo | Richtung Norden, Luzern und Deutschland |
Eine Meldung über Stau am Südportal bedeutet daher nicht, dass Reisende Richtung Süden betroffen sind. Dort warten Fahrzeuge auf der Rückreise nach Norden.
Ist der Gotthard-Tunnel heute geöffnet?
Ja, der Gotthard-Straßentunnel ist am 24. August 2026 tagsüber geöffnet. Der Verkehr wird in beiden Richtungen durch eine gemeinsame Röhre geführt. Pro Fahrtrichtung steht jeweils eine Spur zur Verfügung.
Allerdings beginnt am Abend eine geplante Nachtsperrung. Von Montagabend bis Freitagmorgen bleibt der Tunnel in vier Nächten jeweils zwischen 23.00 und 05.00 Uhr geschlossen:
- Nacht vom 24. auf den 25. August
- Nacht vom 25. auf den 26. August
- Nacht vom 26. auf den 27. August
- Nacht vom 27. auf den 28. August
Wer am Abend in Richtung Süden fährt, sollte das Nordportal deutlich vor 23.00 Uhr erreichen. Bei einer längeren Kolonne reicht es nicht, erst kurz vor Beginn der Sperrung in Göschenen anzukommen.
Weitere Nachtsperrungen sind laut TCS im September und Oktober 2026 geplant:
| Zeitraum | Sperrzeit |
| 7. bis 11. September | 22.00 bis 05.00 Uhr |
| 14. bis 18. September | 20.00 bis 05.00 Uhr |
| 21. bis 25. September | 20.00 bis 05.00 Uhr |
| 28. September bis 2. Oktober | 20.00 bis 05.00 Uhr |
| 5. bis 7. Oktober | 20.00 bis 05.00 Uhr |
Außerdem ist mittwochs ein Zeitfenster für Sondertransporte vorgesehen. Der Tunnel kann deshalb mittwochs von 23.00 bis 01.00 Uhr geschlossen sein. Vor jeder Nachtfahrt empfiehlt sich eine erneute Kontrolle der TCS-Verkehrs- und Sperrungsmeldungen.
Warum gibt es am Gotthard so häufig Stau?
Der Gotthard-Straßentunnel ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Alpen. Viele Reisende aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden nutzen ihn auf dem Weg ins Tessin oder nach Italien.
Gleichzeitig besitzt der 16,9 Kilometer lange Tunnel nur eine befahrbare Röhre mit Gegenverkehr. In jeder Richtung steht lediglich eine Spur zur Verfügung. Deshalb kann die Strecke einen starken Verkehrszufluss nicht unbegrenzt aufnehmen.
Das Tropfenzählersystem reguliert die Einfahrt
Eine Ampelanlage vor dem Tunnel lässt die Fahrzeuge in bestimmten Abständen einfahren. Dieses sogenannte Tropfenzählersystem soll ausreichend Abstand schaffen und verhindern, dass sich der Verkehr innerhalb der Röhre staut.
Die Warteschlange vor dem Portal entsteht daher nicht nur durch zu viele Fahrzeuge. Sie ist teilweise auch das Ergebnis einer bewussten Sicherheitsmaßnahme. Das Bundesamt für Straßen begrenzt den Zufluss, damit Verkehr, Lastwagen und Reisebusse möglichst sicher durch den Tunnel gelangen.
Typische Ursachen für einen Gotthard-Stau
Besonders schnell wächst die Kolonne:
- während der Sommerferien,
- an Freitagen und Samstagen,
- zum Ferienbeginn in mehreren Ländern,
- vor Ostern und Pfingsten,
- vor verlängerten Wochenenden,
- bei starkem Reiseverkehr nach Italien,
- nach Unfällen oder Fahrzeugpannen,
- während technischer Kontrollen,
- bei Sperrungen anderer Alpenrouten,
- bei Schnee oder Unwettern auf den Passstraßen.
Bereits ein defektes Fahrzeug kann erhebliche Folgen haben. Da es im Tunnel keine zweite Fahrspur zum Ausweichen gibt, muss der Verkehr bei einer Bergung möglicherweise vollständig gestoppt werden.
Wann ist die beste Reisezeit Richtung Süden?
Wer den Stau möglichst vermeiden möchte, sollte das Nordportal außerhalb der Hauptreisezeiten passieren. Die günstigste Uhrzeit hängt jedoch vom Wochentag, den Schulferien und angekündigten Sperrungen ab.
Normalerweise sind folgende Zeiten besser:
- Montag bis Donnerstag außerhalb von Feiertagen,
- sehr früh am Morgen,
- vor 6.00 oder 7.00 Uhr,
- am späteren Abend nach dem Reiseverkehr,
- außerhalb der Sommerferien,
- außerhalb langer Wochenenden.
An Ferienwochenenden beginnt der Stau teilweise schon in der Nacht oder am frühen Morgen. Wer erst zwischen 8.00 und 10.00 Uhr in Göschenen eintrifft, muss daher häufig mit einer längeren Wartezeit rechnen.
Wegen der derzeitigen Nachtsperrungen ist eine späte Fahrt zwischen dem 24. und 28. August allerdings nur eingeschränkt möglich. Das Fahrzeug muss den Tunnel vor 23.00 Uhr passiert haben.
Typische Stauzeiten nach Jahreszeit
| Zeitraum | Staurisiko Richtung Süden |
| Januar bis März | meist niedrig, Ausnahmen an Feiertagen |
| Osterferien | hoch bis sehr hoch |
| Mai und Pfingsten | hoch an langen Wochenenden |
| Juni | zunehmend hoch |
| Juli | sehr hoch, häufig täglicher Stau |
| Anfang August | sehr hoch |
| Ende August | meist sinkend, aber weiterhin möglich |
| September und Oktober | häufig geringer, Nachtsperrungen beachten |
| Weihnachten und Jahreswechsel | zeitweise stark erhöht |
Nach Angaben des TCS ist im Juli fast täglich mit Stau vor dem Nordportal zu rechnen. Ab Mitte August verlagert sich ein größerer Teil des Ferienverkehrs an das Südportal, weil viele Urlauber nach Norden zurückfahren. Dennoch kann es auch Ende August Richtung Süden weiterhin zu erheblichen Verzögerungen kommen.
Live-Webcam am Gotthard-Nordportal
Die Webcam am Nordportal zeigt die A2 kurz vor Göschenen mit Blickrichtung Süden. Sie wird etwa alle fünf Minuten aktualisiert. Dadurch können Reisende erkennen, ob der Verkehr fließt, stockt oder weitgehend stillsteht.
Vor der Abfahrt sollten Autofahrer folgende Informationen vergleichen:
- aktuelle Staulänge vor dem Nordportal,
- gemeldete Wartezeit,
- Öffnungsstatus des Tunnels,
- Live-Bild der Webcam,
- Verkehrslage auf der A13,
- Zustand des Gotthardpasses,
- Wetter auf den Alpenrouten,
- angekündigte Nacht- oder Wartungssperrungen.
Staulänge und Webcam stehen auf der Gotthard-Seite des TCS bereit. Das Live-Bild ist besonders hilfreich, weil eine vier Kilometer lange, langsam rollende Kolonne anders zu bewerten ist als vollständig stillstehender Verkehr.
Während der Fahrt darf der Fahrer das Smartphone nicht bedienen. Ein Mitfahrer kann die Meldungen prüfen. Alternativ bieten sich Navigationssystem, Verkehrsfunk oder eine Verkehrs-App an.
Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell umfahren
Ob sich eine Umfahrung lohnt, hängt von der Wartezeit, dem Startort, dem Ziel und der Verkehrslage auf der Alternativroute ab. Bei 20 oder 30 Minuten Verzögerung ist ein langer Umweg meistens nicht sinnvoll. Ab etwa einer Stunde kann eine andere Route interessant werden.
Eine feste Grenze gibt es jedoch nicht. Für Reisende aus Zürich oder der Ostschweiz liegt die A13 günstiger als für Autofahrer, die bereits aus Luzern kommen.
A13 über den San-Bernardino-Tunnel
Die wichtigste großräumige Alternative zum Gotthard führt über die A3 und A13 via Chur und San Bernardino. Anschließend erreicht die Strecke bei Bellinzona wieder die Verbindung Richtung Lugano und Chiasso.
Die Route eignet sich besonders für Reisende aus:
- Zürich,
- der Ostschweiz,
- Süddeutschland östlich des Schwarzwalds,
- Vorarlberg,
- Teilen Österreichs.
Vergleich für die Fahrt von Zürich nach Chiasso ohne Stau:
| Route | Fahrzeit | Entfernung |
| Axenstraße und A2 durch den Gotthard-Tunnel | etwa 2 Stunden 45 Minuten | 228 Kilometer |
| A3/A13 über den San-Bernardino-Tunnel | etwa 3 Stunden 15 Minuten | 286 Kilometer |
Ohne Verkehrsstörungen dauert die San-Bernardino-Route somit ungefähr 30 Minuten länger. Bei einer deutlich längeren Wartezeit am Gotthard kann sie Zeit sparen.
Allerdings ist auch die A13 nicht automatisch frei. Während der Ferien entstehen dort Staus, vor allem vor Tunneln, auf Baustellenabschnitten und im Raum Chur. Deshalb sollten Autofahrer beide Strecken vergleichen, bevor sie sich entscheiden.
Gotthardpass als nähere Alternative
Der Gotthardpass verbindet Andermatt mit Airolo. Vom Raum Göschenen führt die Strecke zunächst nach Andermatt und anschließend über die Passhöhe ins Tessin.
Im Sommer kann die Passstraße eine vergleichsweise kurze Alternative sein. Sie eignet sich jedoch nicht in jeder Situation. Die Strecke besitzt:
- zahlreiche Kurven,
- starke Steigungen,
- längere Gefälle,
- wechselnde Wetterbedingungen,
- zeitweise hohes Verkehrsaufkommen.
Vor der Fahrt müssen Reisende prüfen, ob der Pass geöffnet und frei befahrbar ist. Schnee, Nebel, Unwetter, Bauarbeiten oder ein Unfall können die Route beeinträchtigen.
Für große Wohnmobile, Fahrzeuge mit Wohnwagen und ungeübte Fahrer ist die Passstraße nur eingeschränkt geeignet. Außerdem kann sich dort ebenfalls ein langer Stau bilden, wenn viele Autofahrer gleichzeitig ausweichen.
Weitere Alternativen zum Gotthard-Tunnel
Je nach Startort und Reiseziel kommen weitere Alpenübergänge infrage:
| Alternative | Geeignet für | Wichtiger Hinweis |
| Simplonpass | Westschweiz, Bern und Wallis | längere Strecke, Wetter prüfen |
| Lötschberg-Autoverlad und Simplon | Bern und Mittelland | Fahrplan und Wartezeit beachten |
| Grimsel- und Nufenenpass | flexible Sommerreisende | anspruchsvolle Passstraßen |
| Lukmanierpass | Graubünden und bestimmte Tessin-Ziele | deutlich längere Fahrzeit möglich |
| Großer Sankt Bernhard | Westschweiz und Westitalien | für östliche Ziele oft großer Umweg |
| Gotthardpass | lokale Sommerumfahrung | Öffnung und Verkehr prüfen |
| A13 San Bernardino | Zürich und Ostschweiz | auch dort Staugefahr |
Nicht jede Alternative führt schneller ans Ziel. Ein Navigationssystem kann außerdem eine rechnerisch kurze Strecke vorschlagen, die sich wegen enger Straßen oder starken Verkehrs praktisch nicht lohnt.
Lohnt sich die Umfahrung bei vier Kilometern Stau?
Bei der aktuellen Wartezeit von ungefähr 40 Minuten lohnt sich eine großräumige Umfahrung für viele Reisende nicht. Wer bereits Amsteg oder Erstfeld erreicht hat, fährt meistens schneller weiter zum Tunnel.
Anders kann es für Reisende aus Zürich oder der Ostschweiz aussehen, die sich noch frühzeitig zwischen A2 und A13 entscheiden können. Dabei sollten sie folgende Punkte vergleichen:
- tatsächliche Wartezeit am Gotthard,
- zusätzliche Kilometer über die A13,
- Stau am San Bernardino,
- Kraftstoff- oder Stromverbrauch,
- Wetterbedingungen,
- Fahrzeuggröße,
- geplante Pausen,
- Ziel in der Schweiz oder in Italien.
Bei einer Tunnelsperrung oder mehreren Stunden Wartezeit wird eine Umfahrung deutlich attraktiver.
Soll man bei Erstfeld die Autobahn verlassen?
Viele Navigationsgeräte schlagen bei einem Stau lokale Straßen durch Erstfeld, Silenen, Amsteg, Wassen oder Göschenen vor. Diese Ausweichversuche bringen jedoch oft keinen Zeitgewinn.
An stark belasteten Tagen sperren oder kontrollieren die Behörden bestimmte Autobahnausfahrten. Dadurch soll verhindert werden, dass der Verkehr die umliegenden Dörfer, Zufahrten und Rettungswege blockiert.
Wer den Gotthard großräumig umfahren möchte, sollte sich daher möglichst früh für die A13 oder eine andere vollständige Alpenroute entscheiden. Eine spontane Fahrt durch die Ortschaften ist meistens keine zuverlässige Lösung.
Mit Wohnmobil oder Wohnwagen durch den Gotthard-Stau
Wohnmobile dürfen den Gotthard-Straßentunnel grundsätzlich nutzen, sofern sie die geltenden Fahrzeugvorschriften einhalten. Dennoch sollten Fahrer die Reise besonders gut vorbereiten.
Wichtig sind:
- ausreichend Kraftstoff,
- Trinkwasser und Lebensmittel,
- funktionierende Lüftung oder Klimaanlage,
- ein sicher verstauter Gastank,
- genügend Abstand im Tunnel,
- Kontrolle von Reifen und Bremsen,
- keine riskante Ausweichfahrt über enge Passstraßen.
Mit einem großen Wohnwagen ist die Gotthardpassstraße häufig weniger geeignet. In diesem Fall kann Warten vor dem Tunnel sicherer und entspannter sein als eine anspruchsvolle Fahrt über den Pass.
Mit dem Elektroauto durch den Gotthard-Stau
Ein Elektroauto verbraucht im langsamen Stau meist weniger Energie als bei hoher Geschwindigkeit. Klimaanlage, Heizung und lange Wartezeiten belasten den Akku dennoch.
Deshalb sollten Fahrer:
- frühzeitig laden,
- nicht mit sehr niedrigem Ladestand in die Kolonne fahren,
- Ladestationen südlich und nördlich des Tunnels prüfen,
- eine Reserve für Umleitungen einplanen,
- keine spontane Passfahrt mit knappem Akku beginnen.
Bei einer Umfahrung über die A13 steigt die Entfernung. Außerdem beeinflussen Steigungen, Geschwindigkeit und Wetter den Energieverbrauch. Die mögliche Ausweichroute sollte deshalb vor dem Abbiegen im Navigationssystem berechnet werden.
Richtiges Verhalten im Stau vor dem Gotthard-Tunnel
Eine gute Vorbereitung macht längere Wartezeiten sicherer und angenehmer. Besonders Familien mit Kindern sollten Getränke, kleine Mahlzeiten und notwendige Medikamente griffbereit halten.
Im Gotthard-Stau gelten folgende Empfehlungen:
- Rettungsgasse freihalten,
- ausreichend Abstand halten,
- Motor bei längerem Stillstand ausschalten,
- nicht auf der Fahrbahn herumlaufen,
- Anweisungen von Polizei und Verkehrsdienst beachten,
- keine unerlaubten Wendemanöver durchführen,
- Tank oder Akku nicht vollständig ausreizen,
- Kinder und Haustiere nie allein im heißen Fahrzeug lassen,
- Zufahrten und Notfallwege nicht blockieren.
Auch wenn sich die Kolonne nur langsam bewegt, müssen Fahrer aufmerksam bleiben. Der Abstand darf nicht so groß werden, dass andere Fahrzeuge gefährlich einscheren oder Rettungswege blockiert werden.
Sicher durch den Gotthard-Straßentunnel fahren
Im Tunnel gelten besondere Sicherheitsregeln. Autofahrer sollten:
- das Abblendlicht einschalten,
- die angezeigte Höchstgeschwindigkeit beachten,
- mindestens 50 Meter Abstand halten,
- nicht überholen,
- niemals wenden,
- nicht rückwärtsfahren,
- Verkehrsfunk und Wechselanzeigen beachten.
Bei stockendem Verkehr muss der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug bestehen bleiben. So bleibt bei Rauch oder Feuer genügend Platz für Rettungsmaßnahmen.
Was tun bei einer Panne?
Bei einer Panne sollten Fahrer möglichst eine Pannenbucht erreichen. Anschließend gelten diese Schritte:
- Warnblinkanlage einschalten.
- Motor abstellen.
- Warnweste anziehen.
- Fahrzeug vorsichtig verlassen.
- Hilfe über eine Notrufstation rufen.
- Anweisungen des Tunnelpersonals befolgen.
Was tun bei Feuer im Tunnel?
Bei Rauch oder Feuer zählt jede Sekunde. Insassen sollten das Fahrzeug verlassen, den Schlüssel stecken lassen und den markierten Fluchtwegen folgen. Der Sicherheitsstollen bietet einen geschützten Fluchtbereich.
Wer ein Feuer bemerkt, sollte nicht auf eine Durchsage warten. Persönliche Gegenstände bleiben im Fahrzeug. Menschenrettung und das schnelle Verlassen der Gefahrenzone haben Vorrang.
Wissenswertes über den Gotthard-Straßentunnel
| Merkmal | Information |
| Länge | rund 16,9 Kilometer |
| Eröffnung | 1980 |
| Nordportal | Göschenen im Kanton Uri |
| Südportal | Airolo im Kanton Tessin |
| Autobahn | A2 |
| Fahrspuren | eine Spur je Richtung |
| Verkehrsführung | Gegenverkehr |
| Überholen | nicht erlaubt |
| Bedeutung | zentrale Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen |
| Wichtigste Reiseziele | Tessin, Norditalien und Mittelitalien |
Der Straßentunnel darf nicht mit dem Gotthard-Basistunnel verwechselt werden. Der Basistunnel dient dem Eisenbahnverkehr. Autofahrer nutzen dagegen den Gotthard-Straßentunnel auf der A2.
Warum eine dauerhaft aktuelle Seite wichtig ist
Das Wort „aktuell“ im Fokus-Keyword stellt hohe Anforderungen an die Seite. Eine einzelne Verkehrsmeldung bleibt nur kurze Zeit richtig. Deshalb sollte eine Seite über den Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell immer den Zeitpunkt der letzten Prüfung nennen.
Für Leser sind besonders hilfreich:
- sichtbarer Aktualisierungszeitpunkt,
- aktuelle Staulänge,
- aktuelle Wartezeit,
- klarer Öffnungsstatus,
- Link zur Live-Webcam,
- angekündigte Sperrungen,
- geprüfte Ausweichrouten,
- Hinweis auf schnell wechselnde Verkehrsdaten.
Wenn die Seite nicht automatisch aktualisiert wird, müssen Staulänge, Wartezeit und Tunnelstatus regelmäßig manuell angepasst werden. Veraltete Angaben sollten nicht weiterhin als „heute“ oder „derzeit“ bezeichnet werden.
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Häufige Fragen zum Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell
Ja. Am 24. August 2026 besteht vor dem Nordportal bei Göschenen ein etwa vier Kilometer langer Stau. Der TCS meldet eine Wartezeit von bis zu 40 Minuten.
Ja, der Gotthard-Straßentunnel ist am 24. August 2026 tagsüber geöffnet. Um 23.00 Uhr beginnt jedoch eine geplante Nachtsperrung. Die Wiederöffnung ist für 05.00 Uhr vorgesehen.
Die aktuelle Wartezeit beträgt bis zu 40 Minuten. Als grobe Faustregel entsprechen zehn Minuten Wartezeit ungefähr einem Kilometer Stau.
Der Stau befindet sich auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen. Betroffen ist das Nordportal des Gotthard-Straßentunnels.
Der TCS stellt Webcams vom Nordportal bei Göschenen und vom Südportal bei Airolo bereit. Das Bild vom Nordportal zeigt den Verkehr Richtung Süden und wird etwa alle fünf Minuten aktualisiert.
Normalerweise ist das Verkehrsaufkommen früh am Morgen sowie von Montag bis Donnerstag geringer. Während der Ferien, an Feiertagen und vor langen Wochenenden kann sich jedoch auch nachts oder sehr früh ein Stau bilden.
Für Reisende aus Zürich und der Ostschweiz kann sich die A13 häufig ab etwa einer Stunde Wartezeit am Gotthard lohnen. Entscheidend ist jedoch, ob die San-Bernardino-Route selbst frei ist.
Ja, der Gotthardpass kann bei geöffneter Passstraße als Ausweichroute dienen. Wetter, Verkehr, Fahrzeuggröße und Fahrerfahrung müssen jedoch berücksichtigt werden.
Die kurvenreiche Passstraße ist für große Wohnwagen nur eingeschränkt geeignet. Je nach Fahrzeug kann das Warten vor dem Tunnel sicherer sein als die Fahrt über den Pass.
Lokale Umfahrungen über Erstfeld, Amsteg oder Wassen sparen häufig keine Zeit. Zudem können Autobahnausfahrten gesperrt werden, damit die umliegenden Gemeinden nicht vom Ausweichverkehr blockiert werden.
Das Tropfenzählersystem begrenzt die Zahl der einfahrenden Fahrzeuge. Dadurch sollen ausreichende Abstände entstehen und gefährliche Staus innerhalb des Tunnels verhindert werden.
Der Gotthard-Straßentunnel ist rund 16,9 Kilometer lang. Er verbindet Göschenen im Kanton Uri mit Airolo im Kanton Tessin.
Ja. Der Gotthard-Straßentunnel gehört zur Schweizer Autobahn A2. Für die Nutzung mit einem vignettenpflichtigen Fahrzeug ist deshalb eine gültige Schweizer Autobahnvignette erforderlich. Eine zusätzliche Tunnelmaut wird nicht erhoben.
Nein. Für den Gotthard-Straßentunnel fällt keine gesonderte Maut an. Benötigt wird jedoch die Schweizer Autobahnvignette.
Als wichtigste großräumige Alternative gilt die A13 über den San-Bernardino-Tunnel. Im Sommer kann außerdem der Gotthardpass infrage kommen. Reisende aus der Westschweiz können je nach Ziel über den Simplon oder den Großen Sankt Bernhard fahren.
Fazit zum Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell
Der Gotthard-Tunnel Stau Richtung Süden aktuell beträgt am 24. August 2026 rund vier Kilometer. Auf der A2 zwischen Amsteg und Göschenen müssen Autofahrer mit bis zu 40 Minuten Wartezeit rechnen. Der Tunnel ist momentan geöffnet.
Allerdings wird er vom 24. bis 28. August in vier Nächten jeweils zwischen 23.00 und 05.00 Uhr geschlossen. Wer am Abend Richtung Tessin oder Italien fährt, sollte das Nordportal daher deutlich vor Beginn der Sperrung erreichen.
Bei einer Verzögerung von 40 Minuten lohnt sich eine großräumige Umfahrung für viele Reisende noch nicht. Die A13 über San Bernardino kann jedoch für Autofahrer aus Zürich und der Ostschweiz interessant sein. Der Gotthardpass bietet im Sommer eine nähere Alternative, sofern er geöffnet, frei und für das Fahrzeug geeignet ist.
Da sich die Verkehrslage schnell verändert, bleibt ein Blick auf die TCS-Live-Daten und Webcams unmittelbar vor der Fahrt unverzichtbar.
