Brie Larson gehört 2026 zu den vielseitigsten Schauspielerinnen Hollywoods. Die Oscarpreisträgerin wurde weltweit als Carol Danvers in Captain Marvel bekannt, hatte ihren entscheidenden künstlerischen Durchbruch jedoch schon vorher mit Independent-Filmen wie Short Term 12 und vor allem Room. Für Room gewann sie 2016 den Oscar, den Golden Globe und den BAFTA als beste Hauptdarstellerin.
Brie Larson beschränkt sich längst nicht mehr auf Blockbuster. Sie produziert Serien, arbeitet fürs Theater, schreibt Bücher und übernimmt Synchronrollen. 2025 gab sie als Elektra ihr West-End-Debüt und spielte Francie Fak in The Bear. 2026 spricht sie Rosalina in The Super Mario Galaxy Movie und arbeitet an mehreren neuen Projekten.
Brie Larson im Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Vollständiger Name | Brianne Sidonie Desaulniers |
| Künstlername | Brie Larson |
| Geburtsdatum | 1. Oktober 1989 |
| Alter 2026 | 36 Jahre |
| Geburtsort | Sacramento, Kalifornien, USA |
| Nationalität | US-amerikanisch; außerdem kanadische Staatsbürgerschaft |
| Beruf | Schauspielerin, Produzentin, Regisseurin, Autorin |
| Größe | etwa 1,70 Meter |
| Bekannteste Rolle | Carol Danvers / Captain Marvel |
| Größter Filmpreis | Oscar als beste Hauptdarstellerin für Room |
| Frühere Verlobung | Alex Greenwald |
| Früherer Partner | Elijah Allan-Blitz |
| Kinder | keine öffentlich bekannten Kinder |
Wer ist Brie Larson?
Brie Larson wurde am 1. Oktober 1989 in Sacramento als Brianne Sidonie Desaulniers geboren. Schon als Kind wollte sie Schauspielerin werden. Mit sechs Jahren nahm sie am Ausbildungsprogramm des American Conservatory Theater in San Francisco teil und gehörte dort zu den jüngsten Schülern. Nach der Trennung ihrer Eltern zog sie mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester nach Los Angeles, um ihre Schauspielkarriere ernsthaft zu verfolgen.
Da ihr Familienname Desaulniers in den USA oft falsch ausgesprochen wurde, arbeitete sie schließlich unter dem Namen Brie Larson. Nach ersten Fernsehauftritten folgten Rollen in Raising Dad, Right on Track, Sleepover und Hoot. 2005 veröffentlichte sie außerdem das Popalbum Finally Out of P.E., konzentrierte sich danach jedoch zunehmend auf die Schauspielerei.
Brie Larsons Durchbruch mit Short Term 12
Einen wichtigen Wendepunkt brachte 2013 das Independent-Drama Short Term 12 von Destin Daniel Cretton. Larson spielt darin Grace, die Leiterin einer Betreuungseinrichtung für gefährdete Jugendliche. Ihre zurückhaltende, emotional komplexe Darstellung brachte ihr große Anerkennung ein und machte sie in Hollywood endgültig als ernsthafte Hauptdarstellerin sichtbar.
Short Term 12 bewies, dass Larson einen Film als Hauptdarstellerin tragen konnte, lange bevor sie Teil eines großen Franchise wurde.
Room machte Brie Larson zur Oscarpreisträgerin
Der endgültige internationale Durchbruch folgte mit Room aus dem Jahr 2015. Larson spielt Joy „Ma“ Newsome, eine junge Frau, die jahrelang mit ihrem Sohn in einem abgeschlossenen Raum gefangen gehalten wird. Die Rolle verlangte körperliche und psychische Intensität, gleichzeitig musste Larson die Beziehung zwischen Mutter und Kind glaubwürdig in den Mittelpunkt stellen.
Bei der Oscarverleihung 2016 gewann Brie Larson dafür den Preis als beste Hauptdarstellerin. In derselben Award-Saison erhielt sie außerdem den Golden Globe als beste Schauspielerin in einem Drama und den BAFTA als beste Hauptdarstellerin. Damit war sie mit 26 Jahren endgültig in der ersten Reihe Hollywoods angekommen.
Danach wechselte Larson zwischen Independent-Filmen und großen Studioproduktionen wie Free Fire, Kong: Skull Island und The Glass Castle.
Brie Larson als Captain Marvel
2019 veränderte Captain Marvel ihre Karriere erneut. Brie Larson übernahm die Rolle von Carol Danvers, einer früheren Pilotin, die durch außerirdische Energie außergewöhnliche Kräfte erhält. Marvel Studios machte sie damit zur Hauptfigur des ersten eigenen MCU-Kinofilms, der von einer weiblichen Superheldin getragen wurde. Captain Marvel spielte weltweit mehr als eine Milliarde Dollar ein.
Noch im selben Jahr kehrte Larson in Avengers: Endgame zurück. Später folgten Auftritte beziehungsweise Cameos im weiteren Marvel Cinematic Universe. 2023 stand sie erneut im Zentrum des Kinofilms The Marvels, diesmal gemeinsam mit Iman Vellani als Kamala Khan und Teyonah Parris als Monica Rambeau.
Wie es mit Captain Marvel weitergeht, ist 2026 noch offen. Eine weitere MCU-Rolle wurde nicht bestätigt. Spekulationen über Avengers-Projekte sollten deshalb nicht wie feststehende Cast-Informationen behandelt werden.
Brie Larson in Lessons in Chemistry
Eine ihrer wichtigsten Rollen nach dem Marvel-Höhepunkt war die Apple-TV+-Miniserie Lessons in Chemistry. Larson spielt Elizabeth Zott, eine hochbegabte Chemikerin in den 1950er-Jahren, deren wissenschaftliche Karriere durch Sexismus ausgebremst wird und die schließlich als ungewöhnliche Fernsehköchin bekannt wird.
Larson war zugleich Hauptdarstellerin und Executive Producerin. Die Serie erhielt 2024 zehn Emmy-Nominierungen; Larson wurde als Schauspielerin und als Produzentin der Limited Series nominiert. Hinzu kamen Nominierungen bei den Golden Globes und SAG Awards.
Lessons in Chemistry unterstrich damit auch Larsons wachsende Arbeit als Produzentin.
Brie Larson in The Bear
2025 überraschte Brie Larson mit einem Gastauftritt in der vierten Staffel von The Bear. Sie spielt Francie Fak, eine Figur, über die Fans schon lange gesprochen hatten, obwohl sie zunächst nicht zu sehen war. Francie verbindet eine komplizierte Vergangenheit mit Natalie „Sugar“ Berzatto, gespielt von Abby Elliott.
Für Larson war die Rolle zugleich eine Rückkehr zur Comedy. Nach zahlreichen ernsten Figuren gefiel ihr besonders die improvisationsreiche Arbeitsweise der Serie. Ob Francie Fak in späteren Staffeln erneut auftaucht, wurde zunächst offengelassen.
Elektra und Brie Larsons West-End-Debüt
Anfang 2025 wagte Larson einen weiteren Schritt: Sie übernahm die Titelrolle in Elektra am Duke of York’s Theatre in London. Die radikale Neuinterpretation der Tragödie von Sophokles wurde von Daniel Fish inszeniert und basierte auf einer Übersetzung von Anne Carson.
Die Kritiken zur Inszenierung fielen unterschiedlich aus, Larsons Mut zu einer experimentellen Bühnenrolle wurde jedoch vielfach hervorgehoben. Der Guardian bezeichnete ihre Leistung als magnetisch und furchtlos. Die Produktion lief bis April 2025 und markierte Larsons West-End-Debüt.
Was macht Brie Larson 2026?
2026 ist Brie Larson beruflich in mehreren Richtungen aktiv. Besonders prominent ist ihre Synchronrolle als Rosalina in The Super Mario Galaxy Movie. Nintendo führt Larson offiziell als englische Stimme der Figur. Der Animationsfilm kam im April 2026 ins Kino und erweitert Larsons Verbindung zu einem Franchise, über dessen Spiele sie schon lange öffentlich begeistert gesprochen hat.
Gleichzeitig spielt sie an der Seite von Olivia Colman in der FX-Miniserie Cry Wolf. Der psychologische Familienthriller basiert auf der dänischen Serie Ulven Kommer. Colman spielt eine Sozialarbeiterin, Larson eine Mutter namens April, deren Familie in eine Krise gerät, nachdem ihre Teenager-Tochter Missbrauchsvorwürfe erhebt. Larson gehört auch zu den Executive Producern.
Außerdem arbeitet sie an dem Horrorfilm Skeletons von Regisseur JT Mollner. Das Projekt wird von J.J. Abrams mitproduziert und erzählt eine Creature-Horror-Geschichte aus der Perspektive eines Jungen, der ein verstörendes Geheimnis über seine Familie entdeckt. Zum Ensemble gehören unter anderem Kyle Gallner und John Goodman. Sony hat den US-Kinostart für den 4. Juni 2027 angesetzt. Larson ist auch hier als Executive Producerin beteiligt.
Ein weiteres Projekt ist die Amazon-MGM-Komödie Close Personal Friends mit Lily Collins, Jack Quaid und Henry Golding. Der Film dreht sich um zwei Paare, von denen eines prominent ist, die sich auf einer Reise kennenlernen. Ein offizieller Veröffentlichungstermin war zuletzt noch nicht bekannt.
Brie Larson als Autorin von Party People
Neben Film, Fernsehen und Theater hat Larson inzwischen auch ein Koch- und Partybuch veröffentlicht. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Freundin, der Köchin Courtney McBroom, schrieb sie Party People. Das Buch erschien am 21. Oktober 2025 und enthält 100 Rezepte sowie Ideen für unkomplizierte Feiern und gemeinsames Essen.
Party People zeigt eine weitere kreative Seite Larsons außerhalb von Film und Fernsehen.
Hat Brie Larson einen Freund?
Brie Larsons Privatleben ist deutlich weniger öffentlich als ihre Karriere. Sie war mehrere Jahre mit dem Musiker Alex Greenwald zusammen. Das Paar verlobte sich 2016, trennte sich jedoch Anfang 2019, ohne zu heiraten.
Anschließend war Larson mit dem Regisseur und Künstler Elijah Allan-Blitz liiert. Die beiden arbeiteten auch kreativ zusammen. Im März 2023 bestätigte Larson in einem Interview, dass sie keinen Partner habe, womit die Trennung öffentlich wurde.
2025 wurde sie mit dem Künstler Benjamin Styer in Verbindung gebracht. Medien bezeichneten ihn jedoch ausdrücklich als möglichen oder „rumored“ Partner; eine offizielle Bestätigung durch Larson gab es nicht. Deshalb wäre es 2026 unseriös, Styer einfach als ihren Ehemann oder fest bestätigten Freund zu bezeichnen. Larson ist nicht verheiratet, und öffentlich bekannte Kinder hat sie ebenfalls nicht.
Welche Preise hat Brie Larson gewonnen?
Der wichtigste Preis ihrer Karriere bleibt der Oscar für Room. Hinzu kamen für dieselbe Rolle der Golden Globe und der BAFTA als beste Hauptdarstellerin. Später gewann sie zudem als Produzentin von The Messy Truth VR Experience einen Primetime Emmy in der Kategorie Outstanding Original Interactive Program.
Für Lessons in Chemistry erhielt sie 2024 erneut eine Emmy-Nominierung als Schauspielerin und zusätzlich eine Nominierung als Executive Producerin der Serie. Gerade diese Kombination zeigt, dass ihre Arbeit hinter der Kamera inzwischen ebenfalls ein wichtiger Teil ihrer beruflichen Identität ist.
Fazit zu Brie Larson 2026
Brie Larson ist 2026 weit mehr als nur Captain Marvel. Ihre Karriere reicht von früher Kinder- und Jugendarbeit über Popmusik und Independent-Filme bis zu Oscar-Erfolg, Marvel-Blockbustern, Serienproduktion und Theater. Besonders auffällig ist, wie konsequent sie nach großen kommerziellen Erfolgen wieder kleinere oder unerwartete Projekte sucht.
Mit Cry Wolf, Skeletons, Close Personal Friends und ihrer Rosalina-Rolle in The Super Mario Galaxy Movie bleibt Larson auch 2026 stark beschäftigt. Gleichzeitig zeigt ihr West-End-Debüt, ihr Gastspiel in The Bear und das Buch Party People, dass sie ihr öffentliches Profil immer breiter aufstellt. Ihr nächster Captain-Marvel-Auftritt bleibt dagegen eine Frage, bei der bestätigte Informationen wichtiger sind als Fan-Gerüchte.
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Häufig gestellte Fragen zu Brie Larson
Brie Larson wurde am 1. Oktober 1989 geboren. Im August 2026 ist sie 36 Jahre alt und wird im Oktober 37.
Ihr Geburtsname lautet Brianne Sidonie Desaulniers. Brie Larson ist ihr Künstlername.
Nein. Eine Ehe ist öffentlich nicht bekannt. Ihre frühere Verlobung mit Alex Greenwald endete 2019.
Ein aktuell bestätigter Partner ist öffentlich nicht eindeutig bekannt. 2025 wurde sie mit dem Künstler Benjamin Styer in Verbindung gebracht, die Beziehung wurde von Larson jedoch nicht offiziell bestätigt.
Nein, öffentlich bekannte oder bestätigte Kinder hat sie nicht.
International wurde sie zunächst durch Short Term 12 und Room bekannt. Für Room gewann sie 2016 den Oscar. Ein noch größeres Massenpublikum erreichte sie anschließend als Carol Danvers in Captain Marvel und weiteren MCU-Produktionen.
Sie bleibt mit der Rolle verbunden, doch ein weiterer großer MCU-Auftritt war bis August 2026 nicht offiziell eindeutig bestätigt. Gerüchte über kommende Avengers-Filme sollten daher nicht als gesicherte Besetzung behandelt werden.
Sie spricht Rosalina in The Super Mario Galaxy Movie. Nintendo führt Brie Larson offiziell als Stimme der Figur.
Cry Wolf ist eine FX-Miniserie und ein psychologischer Familienthriller. Brie Larson spielt die Mutter April und produziert die Serie mit.
Zu ihren kommenden Projekten gehören Close Personal Friends und der Horrorfilm Skeletons. Für Skeletons ist in den USA der 4. Juni 2027 als Kinostart angekündigt.
