Aufräumen

Aufräumen und mehr Geschwindigkeit auf dem Mac

Stefan
4 Min Read
Aufräumen

Vor allem durch das hohe Sicherheitsniveau und die einfache Bedienung bei gleichzeitig zahlreichen Möglichkeiten konnten sich Macs in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen der täglichen Verwendung durchsetzen. Auch die Performance des speziell angepassten Betriebssystems macOS weiß zu begeistern. Doch nach den ersten Wochen und Monaten der regelmäßigen Verwendung tritt schnell die Ernüchterung ein: Komplexe Internetseiten laden immer langsamer, der Start aufwendiger Programme dauert nun mehrere Minuten. Schuld an diesen und ähnlichen Problemen ist häufig ein schlecht optimierter Computer im Zusammenspiel mit einer vollen Festplatte. Mit einfachen Tipps, Tricks und wenigen Handgriffen lassen sich viele dieser Probleme allerdings effektiv beseitigen. Wir zeigen im Folgenden, wie Anwender wieder die gewohnte Performance auf dem Mac herstellen können.

Probleme finden und Lösungen entwickeln

Bevor es an die Problembehebung für einen langsamen Mac gehen kann, sollten Anwender herausfinden, wieso das Gerät mit der Zeit immer langsamer wird. Denn hierfür gibt es unterschiedliche Auslöser. Im Laufe der Monate werden immer wieder neue Programme auf der Festplatte installiert und dann im Hintergrund ausgeführt. Selbst in Zeiten besonders schneller Speichermedien und SSD-Festplatten sorgt dies mit der Zeit für eine eingeschränkte Performance. Denn: Je mehr Programme im Hintergrund ausgeführt werden, desto mehr Ressourcen werden gebunden und stehen nicht mehr für die zusätzlichen Aufgaben im Rahmen der Anwendung zur Verfügung. Häufig treten Probleme mit der Performance auch nach der Installation einer neuen macOS-Version bzw. ähnlicher Updates auf. Apple bietet in der Regel ein jährliches großes Update für das eigene Betriebssystem, welches neue Features mitbringt oder Sicherheitslücken schließt. Allerdings gehen diese Änderungen nicht selten mit deutlich höheren Hardware-Anforderungen einher. Ausgelastete Hardware, etwa durch einen zu kleinen Arbeitsspeicher, beeinträchtigen ebenfalls die Performance. Viele Modelle der beliebten Macs sind mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet, da es sich hierbei um die Basiskonfiguration handelte. In den heutigen Zeiten reicht dies allerdings nicht mehr aus, um effektiv zu arbeiten.

Schnell und einfach optimieren mittels Software

Als besonders einfache Möglichkeit für das Optimieren des Macs empfiehlt sich die Nutzung externer Software. Hierbei handelt es sich um eine Lösung, die auch für unerfahrene Anwender und absolute Laien gut geeignet ist. Zu den bekannten Lösungen in diesem Segment gehört etwa MacCleaner, eine bewährte und erprobte Software. Das Prinzip entsprechender Lösungen ist einfach, aber effektiv. Nach der Installation suchen die Lösungen nach Verbesserungspotenzial und Schwachstellen auf dem Mac des Anwenders. Die entsprechenden Probleme können dann mit nur einem Klick optimiert oder behoben werden. Dies ist in der Regel in wenigen Sekunden erledigt, anschließend überzeugt der Mac bereits mit einer deutlich besseren Performance. Für konstante Ergebnisse empfiehlt sich die regelmäßige Verwendung entsprechender Programme, etwa einmal monatlich. Somit werden viele Probleme bereits behoben, bevor diese negative Auswirkungen auf die Performance des Geräts haben können.

Manuelle Optimierung des Macs

In vielen Fällen lohnt sich aber auch eine manuelle Optimierung, um den Mac aufzuräumen und die Performance zu verbessern. Dies gilt etwa, wenn der Arbeitsspeicher das Problem darstellt. Für eine langfristige Verwendung des Geräts lohnt es sich, Geld in die Hand zu nehmen und den Arbeitsspeicher aufzurüsten. Auch das Installieren aller Updates lohnt sich, da häufig neue Treiber zur Verfügung stehen. Die Aktualisierung des Betriebssystems macOS ist schnell erledigt. Ebenfalls sinnvoll: ein kurzes Aufräumen der Festplatte. Nicht benötigte Programme können direkt deinstalliert werden, um die Performance zu verbessern und ein einwandfreies Arbeiten mit dem Mac zu ermöglichen.