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Benjamin Mendy 2026: Verein, Prozess, Karriere & Privatleben

Stefan
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Benjamin Mendy ist ein französischer Fußballspieler und Weltmeister von 2018. Der frühere Verteidiger von Manchester City spielt 2026 für den polnischen Erstligisten Pogoń Szczecin. Dort besitzt der Linksverteidiger einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027.

Seine Karriere verlief außergewöhnlich wechselhaft. Mit AS Monaco wurde Benjamin Mendy französischer Meister, anschließend gewann er mit Manchester City mehrere englische Titel. Darüber hinaus gehörte er zur französischen Mannschaft, die 2018 den Weltmeistertitel holte. Verletzungen und ein viel beachtetes Strafverfahren unterbrachen jedoch seine sportliche Laufbahn.

In zwei Gerichtsverfahren wurde Benjamin Mendy 2023 von sämtlichen gegen ihn verhandelten Vorwürfen freigesprochen. Danach kehrte er beim FC Lorient in den Profifußball zurück. Über den FC Zürich führte sein Weg schließlich nach Polen.

Benjamin Mendy im Überblick

FrageAntwort
Vollständiger NameBenjamin Mendy
Geburtsdatum17. Juli 1994
Alter im August 202632 Jahre
GeburtsortLongjumeau, Frankreich
NationalitätFranzösisch
Familiäre HerkunftSenegalesische Wurzeln
Größeetwa 1,85 Meter
PositionLinksverteidiger
Starker FußLinks
Aktueller VereinPogoń Szczecin
LigaEkstraklasa, Polen
Rückennummer23
Vertragbis 30. Juni 2027
Früherer VereinManchester City
Länderspiele für Frankreich10
Größter ErfolgWeltmeister 2018
EhefrauKeine Ehe öffentlich bestätigt
KinderKeine verlässlich bestätigten Angaben

Wo spielt Benjamin Mendy 2026?

Benjamin Mendy spielt 2026 für Pogoń Szczecin in der polnischen Ekstraklasa. Der Verein verpflichtete den früheren französischen Nationalspieler im September 2025. Zunächst erhielt er einen Vertrag für eine Saison.

Am 1. Juli 2026 verlängerte Pogoń Szczecin die Zusammenarbeit. Der neue Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027. Damit setzte der Klub weiterhin auf Mendys internationale Erfahrung, obwohl der Verteidiger während seiner ersten Saison nur unregelmäßig zum Einsatz gekommen war. Die Vertragsverlängerung bestätigte Pogoń Szczecin offiziell. Pogoń Szczecin

Zu Beginn der Saison 2026/27 sammelte Benjamin Mendy erneut Spielminuten. Dabei gelang ihm auch seine erste Torvorlage in der polnischen Liga. Seine sportliche Rolle lässt sich dennoch nicht mehr mit seiner Zeit bei AS Monaco oder Manchester City vergleichen. In Szczecin gehört er vor allem zu den erfahrensten und bekanntesten Spielern des Kaders.

Benjamin Mendys Karriere begann in Frankreich

Benjamin Mendy wurde am 17. Juli 1994 in Longjumeau südlich von Paris geboren. Seine Familie hat senegalesische Wurzeln. Schon als Kind begann er beim örtlichen Verein Palaiseau mit dem Fußball.

2007 wechselte Mendy in die Nachwuchsakademie von Le Havre AC. Der französische Klub ist für seine erfolgreiche Jugendarbeit bekannt. Dort entwickelte er sich zu einem offensiv ausgerichteten Linksverteidiger.

Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab Benjamin Mendy 2011. Trotz seines jungen Alters überzeugte er mit Schnelligkeit, körperlicher Stärke und offensiven Läufen über die linke Seite. Dadurch machte er größere französische Vereine auf sich aufmerksam.

Olympique Marseille

Im Sommer 2013 wechselte Benjamin Mendy zu Olympique Marseille. Dort etablierte er sich in der Ligue 1 und sammelte außerdem erste internationale Erfahrung.

Unter Trainer Marcelo Bielsa entwickelte er sich weiter. Besonders seine Flanken, seine Dynamik und sein aggressives Pressing passten zum offensiven Spielstil des Trainers. Allerdings zeigte Mendy gelegentlich auch Schwächen in der defensiven Positionierung.

Insgesamt verbrachte er drei Spielzeiten in Marseille. Anschließend folgte 2016 der Wechsel zur AS Monaco.

Französischer Meister mit AS Monaco

Die Saison 2016/17 bei AS Monaco wurde zu einem der sportlichen Höhepunkte seiner Karriere. Gemeinsam mit Spielern wie Kylian Mbappé, Bernardo Silva, Fabinho und Radamel Falcao gewann Benjamin Mendy die französische Meisterschaft.

Darüber hinaus erreichte Monaco das Halbfinale der Champions League. Mendy überzeugte dabei als moderner Außenverteidiger, der sich regelmäßig in die Angriffe seiner Mannschaft einschaltete. Seine Leistungen brachten ihm einen Platz in der Ligue-1-Mannschaft der Saison ein.

Manchester City wurde während der Champions-League-Spiele auf ihn aufmerksam. Im Juli 2017 wechselte er schließlich in die Premier League.

Benjamin Mendy bei Manchester City

Manchester City verpflichtete Benjamin Mendy 2017 für eine damals außergewöhnlich hohe Ablösesumme. Medien nannten einen Betrag von rund 52 Millionen Pfund. Dadurch gehörte er zeitweise zu den teuersten Verteidigern der Fußballgeschichte.

Trainer Pep Guardiola wollte mit ihm einen schnellen, offensiven Linksverteidiger gewinnen. Mendy sollte das Spielfeld breit machen und die Angreifer mit Flanken versorgen. Allerdings verhinderten schwere Verletzungen, dass er sein Potenzial dauerhaft zeigen konnte.

Bereits wenige Wochen nach seinem Wechsel erlitt er eine schwere Knieverletzung. Später folgten weitere Knie- und Muskelprobleme. Deshalb kam Benjamin Mendy während seiner sechs Jahre bei Manchester City nur auf 50 Einsätze in der Premier League.

Trotz der vielen Ausfälle gehörte er zu mehreren erfolgreichen City-Kadern. In seiner Zeit in Manchester gewann der Verein unter anderem vier englische Meisterschaften sowie verschiedene nationale Pokalwettbewerbe.

Manchester City hatte Mendy 2017 als einen der besten offensiven Außenverteidiger Europas vorgestellt. Seine Verletzungen überschatteten jedoch große Teile seiner Zeit in England. Manchester City

Benjamin Mendy als Weltmeister 2018

Benjamin Mendy debütierte im März 2017 für die französische A-Nationalmannschaft. Ein Jahr später berief Nationaltrainer Didier Deschamps ihn in den Kader für die Weltmeisterschaft in Russland.

Aufgrund seiner vorherigen Knieverletzung gehörte Mendy nicht zur Stammelf. Dennoch kam er in der Gruppenphase gegen Dänemark zum Einsatz. Frankreich gewann das Finale anschließend mit 4:2 gegen Kroatien.

Damit wurde Benjamin Mendy am 15. Juli 2018 Fußball-Weltmeister. Insgesamt absolvierte er zehn A-Länderspiele für Frankreich. Seit November 2019 wurde er nicht mehr in der Nationalmannschaft eingesetzt.

Was geschah im Prozess gegen Benjamin Mendy?

Im August 2021 erhoben die englischen Behörden schwere strafrechtliche Vorwürfe gegen Benjamin Mendy. Manchester City suspendierte ihn daraufhin. Wegen der Ermittlungen, einer Suspendierung durch den englischen Fußballverband und zeitweiliger Untersuchungshaft konnte er nicht mehr für den Verein spielen.

Der erste Prozess endete im Januar 2023 mit Freisprüchen in sechs Anklagepunkten wegen Vergewaltigung sowie einem Anklagepunkt wegen sexueller Nötigung. Bei zwei weiteren Anklagepunkten kam die Jury zunächst zu keinem Urteil.

Deshalb fand im Juli 2023 ein zweiter Prozess statt. Dabei sprach die Jury Benjamin Mendy auch vom Vorwurf einer Vergewaltigung und vom Vorwurf einer versuchten Vergewaltigung frei. Damit war er nach Abschluss beider Verfahren in allen gegen ihn verhandelten Anklagepunkten nicht schuldig gesprochen worden.

Bei der Darstellung ist eine klare Formulierung wichtig: Die Vorwürfe wurden gerichtlich geprüft, und Benjamin Mendy wurde von sämtlichen Anklagepunkten freigesprochen.

Streit mit Manchester City um nicht gezahltes Gehalt

Während Benjamin Mendy nicht spielen konnte, stellte Manchester City seine Gehaltszahlungen ein. Sein Vertrag lief dennoch bis zum 30. Juni 2023 weiter. Nach den Freisprüchen verlangte Mendy einen großen Teil der nicht gezahlten Summe zurück.

Er klagte wegen Gehaltsabzügen in Höhe von etwa elf Millionen Pfund. Im November 2024 entschied ein Arbeitsgericht, dass Manchester City einen großen Teil des zurückgehaltenen Gehalts zahlen müsse.

Nach Auffassung des Gerichts war Mendy in den Zeiträumen außerhalb der Untersuchungshaft grundsätzlich bereit, seine Arbeit auszuüben. Er wurde jedoch durch die Suspendierung des Fußballverbandes und seine Kautionsauflagen daran gehindert. Eine Vertragsklausel, die Manchester City in dieser Situation zur vollständigen Einstellung der Zahlungen berechtigte, bestand demnach nicht.

Für die Monate in Untersuchungshaft erhielt er dagegen keinen Anspruch auf Gehalt. Das Gericht gab seiner Klage somit überwiegend, aber nicht vollständig statt. Das Urteil ist auf der offiziellen Website der britischen Justiz veröffentlicht. Employment Tribunal

Rückkehr zum FC Lorient

Nur wenige Tage nach seinem vollständigen Freispruch unterschrieb Benjamin Mendy im Juli 2023 einen Vertrag beim FC Lorient. Damit kehrte er nach rund zwei Jahren ohne Pflichtspiel in den Profifußball zurück.

Sein erstes Spiel für Lorient bestritt er im September 2023. Allerdings verhinderten Verletzungen erneut eine längere Serie von Einsätzen. In der Ligue 1 kam er während der Saison 2023/24 auf 15 Ligaspiele und erzielte zwei Tore.

Nach Lorients Abstieg spielte Mendy in der folgenden Saison keine bedeutende sportliche Rolle mehr. Im Februar 2025 verließ er den Verein und wechselte in die Schweiz.

Kurze Zeit beim FC Zürich

Am 11. Februar 2025 verpflichtete der FC Zürich Benjamin Mendy. Sein Vertrag sollte ursprünglich bis zum Sommer 2026 laufen.

Die Zusammenarbeit endete jedoch schon nach rund fünf Monaten. Mendy kam nur auf wenige Pflichtspiele und fiel außerdem wegen körperlicher Probleme aus. Im Juli 2025 lösten der Spieler und der FC Zürich den Vertrag vorzeitig auf.

Anschließend war Benjamin Mendy einige Wochen vereinslos. Im September 2025 schloss er sich Pogoń Szczecin an.

Hat Benjamin Mendy eine Ehefrau?

Über eine Ehefrau von Benjamin Mendy liegen keine verlässlich bestätigten Informationen vor. Der Fußballspieler hat weder eine Hochzeit noch den Namen einer Ehepartnerin öffentlich bekannt gegeben.

Einzelne Boulevardmedien berichteten über frühere Beziehungen und mögliche Kinder. Allerdings fehlen bei vielen dieser Angaben eindeutige Bestätigungen von Mendy selbst oder seinem Umfeld. Deshalb sollte nicht behauptet werden, dass Benjamin Mendy verheiratet ist.

Auch sein heutiger Beziehungsstatus ist öffentlich nicht bekannt. Auf seinen sozialen Netzwerken konzentriert sich der Fußballer überwiegend auf seine Karriere, Freunde und sportliche Aktivitäten.

Hat Benjamin Mendy Kinder?

Zu möglichen Kindern existieren unterschiedliche Medienberichte. Eine britische Zeitung berichtete 2023 beispielsweise über eine Tochter und nannte eine Frau namens Yolanda Aguera als Mutter.

Benjamin Mendy hat diese Angaben jedoch nicht umfassend öffentlich bestätigt. Zudem kursieren im Internet Fotos und Behauptungen, deren Herkunft sich nicht zuverlässig überprüfen lässt. Daher sollte die Zahl seiner Kinder nicht als eindeutig gesicherte Tatsache dargestellt werden.

Wie hoch ist Benjamin Mendys Vermögen?

Das genaue Vermögen von Benjamin Mendy ist nicht öffentlich bekannt. Onlineportale nennen zwar unterschiedliche Millionenbeträge, legen ihre Berechnungen jedoch selten nachvollziehbar offen.

Fest steht, dass Mendy bei Manchester City ein sehr hohes Gehalt erhielt. Gleichzeitig entstanden ihm durch die langen Gerichtsverfahren, ausbleibende Gehaltszahlungen und den Wertverlust verschiedener Vermögensgegenstände erhebliche finanzielle Belastungen.

Im Sommer 2026 wurde außerdem berichtet, dass eine persönliche Nachbildung der 2018 gewonnenen WM-Trophäe versteigert worden sei. Daraus lässt sich allerdings kein zuverlässiges aktuelles Gesamtvermögen ableiten. Konkrete Schätzungen bleiben daher spekulativ.

Benjamin Mendys größte Erfolge

Zu den wichtigsten sportlichen Erfolgen von Benjamin Mendy zählen:

  • Weltmeister mit Frankreich 2018
  • Französischer Meister mit AS Monaco 2017
  • Mehrfacher englischer Meister mit Manchester City
  • Gewinner englischer Pokal- und Ligapokalwettbewerbe
  • Champions-League-Halbfinalist mit AS Monaco 2017
  • Aufnahme in die Ligue-1-Mannschaft der Saison 2016/17

Seine Karriere bleibt dennoch von Gegensätzen geprägt. Einerseits gewann er einige der bedeutendsten Titel im Weltfußball. Andererseits verhinderten Verletzungen und die mehrjährige Unterbrechung seiner Laufbahn eine dauerhaft erfolgreiche Entwicklung.

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FAQ zu Benjamin Mendy

Bei welchem Verein spielt Benjamin Mendy 2026?

Benjamin Mendy spielt beim polnischen Erstligisten Pogoń Szczecin. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027.

Wie alt ist Benjamin Mendy?

Benjamin Mendy wurde am 17. Juli 1994 geboren. Im August 2026 ist er 32 Jahre alt.

Ist Benjamin Mendy Weltmeister?

Ja. Benjamin Mendy gehörte zur französischen Nationalmannschaft, die 2018 in Russland den Weltmeistertitel gewann.

Wurde Benjamin Mendy verurteilt?

Nein. Benjamin Mendy wurde 2023 nach zwei Prozessen von sämtlichen gegen ihn verhandelten strafrechtlichen Vorwürfen freigesprochen.

Warum verließ Benjamin Mendy Manchester City?

Sein Vertrag bei Manchester City endete im Juni 2023. Seit seiner Suspendierung im August 2021 hatte er kein Spiel mehr für den Verein bestritten.

Ist Benjamin Mendy verheiratet?

Eine Ehe oder Ehefrau von Benjamin Mendy ist öffentlich nicht bestätigt. Sein aktueller Beziehungsstatus ist ebenfalls nicht verlässlich bekannt.

Hat Benjamin Mendys Kinder?

Es existieren Medienberichte über mindestens ein Kind. Benjamin Mendy hat die Einzelheiten zu möglichen Kindern jedoch nicht umfassend öffentlich bestätigt.

Spielt Benjamin Mendy noch für Frankreich?

Nein. Sein bislang letztes Länderspiel absolvierte Benjamin Mendy im November 2019. Insgesamt bestritt er zehn Spiele für die französische A-Nationalmannschaft.

Fazit: Benjamin Mendy baut seine Karriere in Polen neu auf

Benjamin Mendy spielt 2026 bei Pogoń Szczecin und besitzt dort einen Vertrag bis zum Sommer 2027. Der frühere Manchester-City-Verteidiger versucht in Polen, nach schwierigen Jahren wieder regelmäßig Fußball zu spielen.

Sportlich bleibt der Weltmeister von 2018 weit von seiner früheren Rolle in der Premier League entfernt. Dennoch setzt Pogoń Szczecin weiterhin auf seine Erfahrung. Seine Laufbahn führte ihn bislang von Le Havre über Marseille, Monaco und Manchester bis nach Lorient, Zürich und Szczecin.

Die Gerichtsverfahren endeten 2023 mit vollständigen Freisprüchen. Im späteren Gehaltsstreit mit Manchester City erhielt Mendy zudem überwiegend Recht. Über eine Ehefrau, eine aktuelle Partnerin oder die genaue Zahl seiner Kinder gibt es dagegen keine ausreichend gesicherten öffentlichen Angaben.