Inga Grömminger ist eine deutsche Journalistin, Medienfrau und Kommunikationsmanagerin, die über viele Jahre eng mit Axel Springer, der Berliner B.Z., Bild und Vanity Fair verbunden war. 2026 hat ihre Karriere jedoch ein neues Kapitel erreicht: Nach insgesamt 22 Jahren bei Axel Springer wechselte sie zu WMP Eurocom, wo sie inzwischen als Director arbeitet. Grömminger bestätigte den Wechsel Anfang 2026 selbst.
Vielen ist ihr Name außerdem wegen ihrer Verbindung mit dem Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre bekannt. Die beiden waren bereits 2008 ein Paar, heirateten später und bekamen 2012 einen gemeinsamen Sohn. Bei ihrem heutigen Beziehungsstatus ist die öffentliche Quellenlage allerdings überraschend widersprüchlich.
Auch beim Alter von Inga Grömminger sollte man vorsichtig sein. Verschiedene ältere Medienberichte nennen Altersangaben, die sich nicht vollständig miteinander vereinbaren lassen. Ein exakt bestätigtes Geburtsdatum ist öffentlich nicht dokumentiert.
Inga Grömminger im Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Name | Inga Grömminger |
| Beruf | Journalistin, Redakteurin, Kommunikationsmanagerin |
| Aktuelle Tätigkeit 2026 | Director bei WMP Eurocom AG |
| Wohn-/Arbeitsort | Berlin |
| Alter | ungefähr 50 Jahre; genaues Geburtsdatum nicht öffentlich bestätigt |
| Frühere Arbeitgeber | Axel Springer, B.Z., Bild, Condé Nast/Vanity Fair; außerdem Erfahrung bei der ARD |
| Bekannt als | frühere B.Z.-Journalistin und Mitglied der Chefredaktion |
| Ehe/Beziehung | Hochzeit mit Benjamin von Stuckrad-Barre 2012; heutiger Status öffentlich widersprüchlich dargestellt |
| Kinder | ein gemeinsamer Sohn mit Benjamin von Stuckrad-Barre, geboren 2012 |
| Besonderes Projekt | „Starke Stimmen Lunch“ bei Axel Springer |
Wer ist Inga Grömminger?
Inga Grömminger gehört zu jenen deutschen Medienfrauen, die viele Jahre hinter den Kulissen erheblichen Einfluss hatten, ohne selbst dauerhaft zur klassischen TV-Prominenz zu werden. Besonders stark ist ihre Karriere mit dem Berliner Boulevardjournalismus verbunden.
Bereits in den 2000er-Jahren arbeitete Grömminger für die B.Z.. Ein Branchenbericht von 2010 nennt den Zeitraum 2004 bis 2008 und beschreibt sie als Autorin sowie Leiterin des Ressorts Unterhaltung. Kress berichtete außerdem, dass sie seit Mai 2005 das Ressort Unterhaltung/TV leitete.
Dabei entwickelte sie sich zu einer bekannten Gesellschaftsreporterin. Kress bezeichnete sie rückblickend sogar als erste Gesellschaftskolumnistin der B.Z. unter dem damaligen Chefredakteur Walter Mayer.
Ihre Laufbahn blieb jedoch keineswegs auf die B.Z. beschränkt.
Inga Grömminger bei Vanity Fair
2008 folgte ein bedeutender Karriereschritt. Grömminger verließ die B.Z. und wechselte zum deutschen Vanity Fair.
Condé Nast bestätigte damals, dass sie die Leitung des Leute-Ressorts übernehmen sollte. Kress führte sie im Mai 2008 als 32-Jährige und berichtete, dass sie Mitte Juli ihre neue Position antreten werde.
Damit wechselte Grömminger von einer Berliner Boulevardzeitung zu einem Hochglanzmagazin, das Prominente, Kultur, Gesellschaft und Politik miteinander verbinden wollte.
Die deutsche Ausgabe von Vanity Fair wurde allerdings bereits Anfang 2009 eingestellt. Anschließend führte Grömmingers beruflicher Weg wieder zu Axel Springer.
Wechsel zu Bild und Rückkehr zur B.Z.
Im Juni 2009 gab Axel Springer offiziell bekannt, dass Grömminger als neue Gesellschaftskolumnistin von Bild am überarbeiteten Konzept für die letzte Zeitungsseite mitarbeiten werde. Zuvor hatte sie bei Vanity Fair das Leute-Ressort geleitet.
Ihre Zeit bei Bild blieb jedoch vergleichsweise kurz. Schon Anfang 2010 berichtete Kress über ihre Rückkehr zur B.Z.
Zum 1. April 2010 wurde Grömminger schließlich wieder offiziell Teil der B.Z.-Chefredaktion. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem die redaktionelle Gestaltung der B.Z. am Sonntag, Serien sowie besondere Projekte.
Damit ist eine häufige Online-Behauptung genauer einzuordnen: Grömminger war nicht einfach nur „Chefredakteurin der B.Z.“. Belastbar dokumentiert ist zunächst ihre Tätigkeit als Mitglied der Chefredaktion mit besonderer Verantwortung für die Sonntagsausgabe. Auch spätere öffentliche Beiträge bezeichneten sie als Chefredakteurin beziehungsweise Verantwortliche der B.Z. am Sonntag.
Von Journalismus zu ESG, Diversity und Kommunikation
In späteren Jahren verlagerte sich Grömmingers Arbeit zunehmend über den klassischen Boulevardjournalismus hinaus.
Ein besonders sichtbares Projekt war der von ihr entwickelte „Starke Stimmen Lunch“ bei Axel Springer. Dabei kamen Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen und Hierarchiestufen zusammen, um sich zu vernetzen und mit wechselnden externen Speakerinnen auszutauschen.
Grömminger beschrieb selbst, dass sie das Format im Rahmen eines Kulturprojekts bei Axel Springer entwickelte. Jeweils etwa zwölf bis 17 Frauen sollten miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte innerhalb des Unternehmens aufbauen.
Das Projekt lief auch 2024 und 2025 weiter und wurde öffentlich mehrfach als internes Netzwerk- und Austauschformat für Frauen erwähnt.
Daneben beschäftigte sich Grömminger mit Themen rund um ESG, Nachhaltigkeit, Diversity und Inclusion. Öffentliche Beiträge aus dieser Zeit zeigen ihre Beteiligung an entsprechenden Branchen- und Unternehmensveranstaltungen.
Was macht Inga Grömminger heute?
Die wichtigste Aktualisierung für 2026 betrifft Grömmingers aktuellen Beruf.
Inga Grömminger arbeitet 2026 als Director bei der Kommunikationsberatung WMP Eurocom AG.
Den Wechsel verkündete sie selbst Anfang des Jahres. Dabei schrieb sie, sie habe Axel Springer nach insgesamt 22 Jahren verlassen. Wichtig ist das Wort „insgesamt“, denn ihre Karriere umfasste zwischenzeitlich beispielsweise auch den Wechsel zu Condé Nast.
Auch WMP bestätigte ihren Einstieg offiziell über den Unternehmensauftritt. Die Agentur hob ihre langjährige Erfahrung bei Axel Springer, Condé Nast und der ARD hervor sowie ihre Arbeit in leitenden Funktionen, in denen sie Inhalte verantwortet und öffentliche Debatten begleitet habe.
Damit hat Grömminger den Schritt von der journalistischen und unternehmensinternen Medienarbeit stärker in Richtung strategische Kommunikation und Beratung vollzogen.
Wie alt ist Inga Grömminger?
Das genaue Alter von Inga Grömminger ist ein gutes Beispiel dafür, warum Angaben aus Online-Biografien nicht ungeprüft übernommen werden sollten.
Ein B.Z.-Artikel vom Januar 2006 bezeichnete sie als 30 Jahre alt. Kress führte sie im Mai 2008 als 32-Jährige, Axel Springer im Juni 2009 als 33-Jährige und Kress im März 2010 als 34-Jährige. Diese Angaben ergeben zusammengenommen ungefähr ein Geburtsjahr 1975 oder 1976.
Danach wäre sie 2026 ungefähr 50 oder 51 Jahre alt.
Allerdings gibt es eine Unstimmigkeit: Eine dpa-Meldung zur Geburt ihres Sohnes führte Grömminger im August 2012 als 35-Jährige.
Diese Angabe passt nicht perfekt zu den früheren Altersangaben. Da zudem kein verlässlich dokumentiertes vollständiges Geburtsdatum vorliegt, sollte man kein exaktes Alter als gesicherte Tatsache darstellen.
Inga Grömminger und Benjamin von Stuckrad-Barre
Auch Grömmingers Privatleben wurde zeitweise öffentlich thematisiert.
Bereits im Mai 2008 berichtete Kress bei ihrem Wechsel zu Vanity Fair, dass sie mit dem Autor Benjamin von Stuckrad-Barre liiert sei.
2012 waren die beiden verheiratet. Im August desselben Jahres bestätigten mehrere Nachrichtenagenturen und Medien, dass Grömminger und von Stuckrad-Barre Eltern eines Sohnes geworden waren. Die Bekanntgabe erfolgte damals nach Angaben von Tele 5 in Abstimmung mit dem Paar.
Der Sohn wurde im August 2012 geboren.
Sind Inga Grömminger und Benjamin von Stuckrad-Barre noch verheiratet?
Hier sollte man deutlich zwischen gesicherten Fakten und späteren Internetangaben unterscheiden.
Die Hochzeit und die gemeinsame Elternschaft 2012 sind eindeutig dokumentiert. Beim heutigen Familienstand sind öffentlich zugängliche Quellen dagegen nicht einheitlich.
Aktuelle Profile von 1&1 und GMX formulieren, Stuckrad-Barre „war“ mit Inga Grömminger verheiratet, und sprechen damit von der Ehe in der Vergangenheit.
Gleichzeitig bezeichnet die aktuelle Themenseite der WELT Grömminger weiterhin als seine Ehefrau.
Eine belastbare Primärquelle, die öffentlich einen exakten Scheidungstermin nennt, ist dagegen nicht ohne Weiteres auffindbar. Deshalb wäre es zu weitgehend, ein konkretes Trennungs- oder Scheidungsjahr einfach aus weniger zuverlässigen Online-Biografien zu übernehmen.
Sicher formuliert lautet der Stand daher: Inga Grömminger und Benjamin von Stuckrad-Barre heirateten und haben einen gemeinsamen Sohn. Neuere Quellen beschreiben die Ehe teilweise in der Vergangenheitsform, während andere sie weiterhin als verheiratet führen.
Ist Inga Grömminger eine TV-Moderatorin?
Auch dazu finden sich online irreführende Angaben.
Grömminger ist in erster Linie Journalistin, Redakteurin und Kommunikationsmanagerin. Sie hatte zwar Berührungspunkte mit Fernsehen und der ARD – selbst ihr heutiger Arbeitgeber nennt die ARD ausdrücklich unter ihren früheren Medienerfahrungen –, doch daraus sollte man nicht automatisch eine langjährige Karriere als klassische Fernsehmoderatorin ableiten.
Ein IMDb-Eintrag dokumentiert beispielsweise einen Auftritt bei Thadeusz und die Beobachter 2018 als Vertreterin der Berliner Zeitung. Das macht sie jedoch nicht zu einer hauptberuflichen TV-Moderatorin.
Warum ist Inga Grömminger heute interessant?
Grömmingers Karriere zeigt einen Wandel, der inzwischen für die Medienbranche insgesamt typisch geworden ist.
Sie begann im klassischen People- und Boulevardjournalismus, arbeitete sich in redaktionelle Führungspositionen vor, beschäftigte sich später stärker mit Unternehmenskultur, ESG und Diversity und wechselte schließlich in die strategische Kommunikation.
Gerade der Schritt zu WMP Eurocom ist deshalb mehr als nur ein Arbeitgeberwechsel. Nach Jahrzehnten innerhalb großer Medienhäuser bringt sie ihre Erfahrung mit Geschichten, Öffentlichkeit, Netzwerken und redaktionellen Prozessen nun auf die Beratungsseite ein.
Außerdem korrigiert ihr aktueller Lebenslauf einige ältere Artikel, die sie weiterhin ausschließlich als B.Z.-Journalistin oder Axel-Springer-Managerin darstellen. Seit Anfang 2026 arbeitet sie nicht mehr bei Axel Springer.
Fazit zu Inga Grömminger
Inga Grömminger hat eine deutlich umfangreichere Medienkarriere hinter sich, als viele kurze Online-Biografien erkennen lassen. Sie arbeitete in führenden Rollen für die B.Z., wechselte 2008 als Leiterin des Leute-Ressorts zu Vanity Fair, war anschließend bei Bild tätig und kehrte danach in die Chefredaktion der B.Z. zurück. Später beschäftigte sie sich bei Axel Springer verstärkt mit Netzwerken, Diversity, Nachhaltigkeit und ESG.
2026 beginnt für sie beruflich ein neuer Abschnitt: Nach insgesamt 22 Jahren bei Axel Springer ist sie nun Director bei WMP Eurocom.
Privat ist ihre frühere beziehungsweise langjährige Verbindung mit Benjamin von Stuckrad-Barre gut dokumentiert. Sie waren 2012 verheiratet und bekamen im selben Jahr einen Sohn. Beim heutigen Familienstand widersprechen sich dagegen selbst neuere Medienprofile, weshalb eine angeblich eindeutig dokumentierte Scheidung nicht ohne zusätzliche Primärquelle behauptet werden sollte.
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Häufige Fragen zu Inga Grömminger
Inga Grömminger ist eine deutsche Journalistin und Kommunikationsmanagerin. Bekannt wurde sie insbesondere durch ihre Arbeit bei der B.Z., Vanity Fair, Bild und Axel Springer.
Seit Anfang 2026 arbeitet Inga Grömminger als Director bei WMP Eurocom AG. Zuvor war sie viele Jahre bei Axel Springer tätig.
Ein genaues öffentlich bestätigtes Geburtsdatum gibt es nicht. Mehrere Branchenberichte aus den Jahren 2006 bis 2010 deuten auf ein Geburtsjahr um 1975/1976 hin. Demnach wäre sie 2026 etwa 50 oder 51 Jahre alt. Eine dpa-Altersangabe aus dem Jahr 2012 weicht davon allerdings ab.
Gesichert ist, dass sie ab 2010 Mitglied der B.Z.-Chefredaktion war und besondere Verantwortung für die Gestaltung der B.Z. am Sonntag übernahm. Später wurde sie öffentlich auch als Chefredakteurin der Sonntagsausgabe bezeichnet.
Die beiden waren spätestens 2012 verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn. Neuere Quellen widersprechen sich allerdings beim aktuellen Familienstand: Einige schreiben von der Ehe in der Vergangenheit, während andere Grömminger weiterhin als seine Ehefrau bezeichnen.
Ja. Inga Grömminger und Benjamin von Stuckrad-Barre bekamen im August 2012 einen Sohn.
Inga Grömminger arbeitet 2026 in Berlin bei der Kommunikationsberatung WMP Eurocom AG und wird dort als Director geführt.
„Starke Stimmen“ ist ein von Grömminger bei Axel Springer entwickeltes Lunch- und Netzwerkformat. Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen treffen dort aufeinander und diskutieren mit wechselnden Gastrednerinnen.
