anfangsstadium mundbereich mund hand fuß krankheit anfang

Anfangsstadium Mundbereich Mund Hand Fuß Krankheit Anfang erkennen

Stefan
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Das Anfangsstadium im Mundbereich bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist häufig schwer zu erkennen. Gerade am Anfang fehlen nämlich oft noch die typischen roten Flecken oder Bläschen an Händen und Füßen. Stattdessen können zunächst Fieber, Halsschmerzen, Appetitlosigkeit oder allgemeines Unwohlsein auftreten. Erst danach entstehen häufig kleine rote Flecken, Bläschen oder schmerzhafte Stellen im Mund.

Contents
Anfangsstadium Mundbereich Mund Hand Fuß Krankheit Anfang: Das WichtigsteWie beginnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?Hand-Fuß-Mund Anfangsstadium im MundbereichWo im Mund beginnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?Wie sehen die ersten Flecken im Mund aus?Hand-Fuß-Mund Bilder im Anfangsstadium: Worauf sollte man achten?Kann Hand-Fuß-Mund nur mit Mundbläschen anfangen?Hand-Fuß-Mund Verlauf Tag für TagInkubationszeit: Tag 0 bis etwa Tag 3–10Erster KrankheitstagTag 2 bis 3Tag 3 bis 5Folgende TageWie sehen Hand-Fuß-Mund-Bläschen an den Händen aus?Wie beginnt Hand-Fuß-Mund an den Füßen?Kann der Ausschlag auch an anderen Stellen auftreten?Hand-Fuß-Mund oder Aphte?Eher eine einzelne AphteEher Hand-Fuß-MundHand-Fuß-Mund oder Herpangina?Hand-Fuß-Mund oder Herpes?Hand-Fuß-Mund oder Windpocken?Tut die Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Mund weh?Was können Kinder mit Hand-Fuß-Mund essen?Was hilft gegen Schmerzen im Mund?Gibt es ein Medikament gegen Hand-Fuß-Mund?Wie lange dauert Hand-Fuß-Mund?Wie lange ist Hand-Fuß-Mund ansteckend?Wie steckt man sich mit Hand-Fuß-Mund an?Wie kann man eine Ansteckung verhindern?Hand-Fuß-Mund in Kindergarten und KitaIst Hand-Fuß-Mund meldepflichtig?Können Erwachsene Hand-Fuß-Mund bekommen?Kann man Hand-Fuß-Mund mehrmals bekommen?Gibt es eine Impfung gegen Hand-Fuß-Mund?Ist Hand-Fuß-Mund gefährlich?Anzeichen für FlüssigkeitsmangelWann sollte man mit Hand-Fuß-Mund zum Arzt?Seltene KomplikationenKönnen nach Hand-Fuß-Mund die Nägel abgehen?Hand-Fuß-Mund bei BabysHand-Fuß-Mund in der SchwangerschaftHand-Fuß-Mund und Maul- und Klauenseuche: Nicht dasselbeAnfangsstadium Mundbereich: Diese Kombination ist besonders typischWas Eltern im Anfangsstadium beobachten solltenFazit: Anfangsstadium der Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Mund erkennenHäufig gestellte Fragen zum Anfangsstadium Mundbereich der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Wer deshalb nach Anfangsstadium Mundbereich Mund Hand Fuß Krankheit Anfang sucht, möchte meistens wissen: Wie sieht die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ganz am Anfang aus? Beginnt sie tatsächlich im Mund? Wie unterscheiden sich die ersten Bläschen von normalen Aphthen? Und wann erscheinen die typischen Flecken an Händen und Füßen?

Nach dem aktuellen Ratgeber des Robert Koch-Instituts beginnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit normalerweise mit Fieber, vermindertem Appetit und Halsschmerzen. Etwa ein bis zwei Tage nach Beginn des Fiebers können sich kleine rote und schmerzhafte Flecken an der Mundschleimhaut entwickeln. Daraus entstehen teilweise Bläschen und kleine Geschwüre. Weitere ein bis zwei Tage später folgt häufig ein Ausschlag an Handflächen und Fußsohlen.

Allerdings verläuft nicht jede Infektion exakt nach diesem Schema. Manche Kinder haben nur sehr leichte Beschwerden. Andere entwickeln deutlich sichtbare Bläschen. Außerdem können Erwachsene ebenfalls erkranken.

Anfangsstadium Mundbereich Mund Hand Fuß Krankheit Anfang: Das Wichtigste

MerkmalTypische Beobachtung
ErkrankungHand-Fuß-Mund-Krankheit
Ursacheverschiedene Enteroviren
Besonders betroffenvor allem Kinder unter 10 Jahren
Inkubationszeitmeistens 3 bis 10 Tage
Erste SymptomeFieber, Halsschmerzen, wenig Appetit, Unwohlsein
Erste Veränderungen im Mundkleine rote, teilweise schmerzhafte Flecken
EntwicklungFlecken können zu Bläschen und kleinen Geschwüren werden
Typische MundstellenZunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut
Händehäufig Handflächen, Finger und teilweise Handrücken
Füßebesonders Fußsohlen und Zehen
Weitere StellenGesäß, Knie, Ellenbogen oder Genitalbereich möglich
Juckreiztypischer Ausschlag meist wenig oder nicht juckend
Krankheitsdauerhäufig etwa 7 bis 10 Tage
Therapiekeine spezifische Standardtherapie, Behandlung der Symptome
Wichtigstes Risiko bei Kindernzu wenig Flüssigkeit wegen schmerzhaftem Mund
Ansteckungbesonders in der ersten Krankheitswoche hoch
Antibiotikahelfen gegen die Virusinfektion nicht

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch unterschiedliche Enteroviren verursacht. Dazu gehören unter anderem Coxsackieviren sowie Enterovirus A71. Bestimmte Virustypen können unterschiedliche Krankheitsbilder hervorrufen. Die meisten Erkrankungen verlaufen jedoch unkompliziert.

Wie beginnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Viele Eltern erwarten bei Hand-Fuß-Mund sofort Bläschen an Händen, Füßen und im Mund.

Doch am Anfang sieht die Erkrankung häufig wesentlich unspezifischer aus.

Mögliche erste Beschwerden sind:

  • leichtes oder höheres Fieber,
  • Halsschmerzen,
  • verminderter Appetit,
  • Müdigkeit,
  • allgemeines Unwohlsein,
  • erhöhte Reizbarkeit bei kleinen Kindern,
  • Schmerzen beim Schlucken.

Erst ein bis zwei Tage später können die charakteristischeren Veränderungen im Mund auftreten. Das RKI beschreibt zunächst kleine rote Flecken auf der Mundschleimhaut. Daraus können Bläschen und anschließend kleine schmerzhafte Ulzera entstehen.

Deshalb lässt sich die Erkrankung während der ersten Stunden häufig noch nicht sicher erkennen.

Hand-Fuß-Mund Anfangsstadium im Mundbereich

Der Mundbereich ist für die Früherkennung besonders wichtig, weil die Mundveränderungen häufig erscheinen, bevor der charakteristische Ausschlag an Händen und Füßen vollständig entwickelt ist.

Am Anfang können beispielsweise zu sehen sein:

  • einzelne kleine rote Punkte,
  • mehrere rote Flecken,
  • gerötete Bereiche der Mundschleimhaut,
  • sehr kleine Bläschen,
  • weißliche oder hellere Stellen mit rotem Rand,
  • oberflächlich offene, schmerzhafte Stellen.

Die Veränderungen können zunächst so klein sein, dass sie leicht mit einer Aphte, einer Bissverletzung oder einer gereizten Schleimhaut verwechselt werden.

Ein einzelner Punkt im Mund reicht deshalb nicht aus, um die Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu diagnostizieren.

Wo im Mund beginnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit?

Typisch betroffen ist die Mundschleimhaut.

Die Veränderungen können unter anderem auftreten an:

  • der Zunge,
  • dem Zahnfleisch,
  • der Innenseite der Wangen,
  • der Innenseite der Lippen,
  • dem Gaumen,
  • dem hinteren Mundbereich.

Besonders auffällig können kleine schmerzhafte Stellen an Zunge und Zahnfleisch sein.

Die Lage allein beweist allerdings keine Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Entscheidend ist das gesamte Krankheitsbild.

Wie sehen die ersten Flecken im Mund aus?

Die ersten Veränderungen sind häufig klein, rot und relativ unscheinbar.

Zu Beginn kann man möglicherweise nur einen oder mehrere rote Punkte sehen.

Danach können sich diese Stellen verändern:

Phase 1: Rötung

Es erscheinen kleine rote Flecken auf der Mundschleimhaut.

Phase 2: Bläschen

Ein Teil der roten Stellen kann sich zu kleinen Bläschen entwickeln.

Phase 3: offene Stelle

Die Bläschen können aufgehen. Dadurch entstehen kleine schmerzhafte Schleimhautdefekte beziehungsweise Geschwüre.

Genau diese Stellen können das Essen und Trinken unangenehm machen.

Hand-Fuß-Mund Bilder im Anfangsstadium: Worauf sollte man achten?

Viele Menschen suchen gezielt nach „Hand-Fuß-Mund Bilder Anfangsstadium“, weil sie die Veränderungen mit dem Mund oder der Haut ihres Kindes vergleichen möchten.

Fotos können allerdings nur eine Orientierung geben.

Das Aussehen kann sich abhängig von Hautfarbe, Virustyp, Krankheitsstadium und individueller Reaktion deutlich unterscheiden.

Typische Merkmale können sein:

BereichMögliches Aussehen am Anfang
Mundkleine rote Punkte oder wunde Stellen
Zungerote Flecken, kleine Bläschen oder Ulzera
Zahnfleischgerötete oder empfindliche Bereiche
Handflächenzunächst kleine rote Flecken
Fingereinzelne rote Punkte oder kleine Bläschen
Fußsohlenrote Flecken, später teilweise Bläschen
Gesäßfleckiger oder bläschenartiger Ausschlag möglich

Wichtig: Eine Diagnose sollte nicht ausschließlich anhand von Bildern im Internet gestellt werden.

Kann Hand-Fuß-Mund nur mit Mundbläschen anfangen?

Ja.

Es ist durchaus möglich, dass zunächst nur Beschwerden und Veränderungen im Mund auffallen, während Hände und Füße noch normal aussehen.

Der typische Ablauf laut RKI ist:

Fieber und Allgemeinsymptome → Mundveränderungen → Ausschlag an Händen und Füßen.

Zwischen den einzelnen Phasen können jeweils etwa ein bis zwei Tage liegen.

Allerdings gibt es individuelle Abweichungen.

Deshalb bedeutet das Fehlen eines Ausschlags an Händen oder Füßen am ersten Krankheitstag nicht automatisch, dass Hand-Fuß-Mund ausgeschlossen ist.

Hand-Fuß-Mund Verlauf Tag für Tag

Ein exakt vorhersehbarer Verlauf existiert nicht. Trotzdem kann das folgende Schema helfen, den typischen Verlauf besser zu verstehen.

Inkubationszeit: Tag 0 bis etwa Tag 3–10

Nach der Ansteckung treten zunächst keine Beschwerden auf.

Die Inkubationszeit beträgt laut RKI normalerweise etwa 3 bis 10 Tage, wobei auch Abweichungen möglich sind.

Erster Krankheitstag

Möglicherweise treten auf:

  • Fieber,
  • Halsschmerzen,
  • Müdigkeit,
  • weniger Appetit,
  • allgemeines Krankheitsgefühl.

Von außen kann die Erkrankung zu diesem Zeitpunkt wie eine gewöhnliche Virusinfektion wirken.

Tag 2 bis 3

Nun können die ersten Veränderungen im Mund entstehen.

Dazu gehören:

  • rote Punkte,
  • rote Flecken,
  • Bläschen,
  • schmerzhafte offene Stellen.

Manche Kinder verweigern deshalb Essen oder Getränke.

Tag 3 bis 5

Nun kann der typische Ausschlag deutlicher werden.

Häufig betroffen sind:

  • Handflächen,
  • Finger,
  • Fußsohlen,
  • Zehen.

Weitere Körperbereiche können ebenfalls beteiligt sein.

Folgende Tage

Bei einem unkomplizierten Verlauf trocknen die Bläschen zunehmend ein und die Beschwerden bessern sich.

Viele Erkrankungen sind innerhalb von ungefähr 7 bis 10 Tagen weitgehend überstanden.

Dieser Zeitplan ist nur eine Orientierung. Die einzelnen Phasen können früher, später oder teilweise gleichzeitig auftreten.

Wie sehen Hand-Fuß-Mund-Bläschen an den Händen aus?

An den Händen können zunächst kleine rote Flecken entstehen.

Im weiteren Verlauf können sie:

  • leicht erhaben werden,
  • Bläschen bilden,
  • einzeln auftreten,
  • in Gruppen vorkommen.

Besonders charakteristisch ist ein Ausschlag an den Handflächen.

Allerdings kann er ebenfalls an Fingern oder anderen Bereichen der Hände auftreten.

Wie beginnt Hand-Fuß-Mund an den Füßen?

Auch an den Füßen können zunächst unscheinbare rote Punkte oder Flecken auftreten.

Typisch betroffen sind vor allem:

  • Fußsohlen,
  • Zehen,
  • Bereiche um die Zehen.

Einige Veränderungen entwickeln sich zu kleinen Bläschen.

Bei manchen Kindern können die Stellen beim Laufen unangenehm sein.

Kann der Ausschlag auch an anderen Stellen auftreten?

Ja.

Der Name Hand-Fuß-Mund-Krankheit beschreibt zwar die charakteristischen Bereiche, der Ausschlag kann sich jedoch darüber hinaus entwickeln.

Mögliche zusätzliche Stellen sind:

  • Gesäß,
  • Knie,
  • Ellenbogen,
  • Genitalbereich.

Das deutsche Infektionsschutz-Portal weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Bereiche ebenfalls betroffen sein können.

Deshalb schließt ein Ausschlag außerhalb von Händen und Füßen die Erkrankung nicht aus.

Hand-Fuß-Mund oder Aphte?

Eine der häufigsten Fragen im Anfangsstadium lautet: Ist das Hand-Fuß-Mund oder nur eine Aphte?

Gerade zu Beginn ist die Unterscheidung schwierig.

Eher eine einzelne Aphte

Typisch kann sein:

  • nur eine oder wenige Stellen,
  • keine weiteren Krankheitszeichen,
  • kein Ausschlag an Händen oder Füßen,
  • kein zeitlicher Zusammenhang mit Fieber oder Halsschmerzen.

Gewöhnliche Mundgeschwüre beziehungsweise Aphthen können zahlreiche andere Ursachen haben und verschwinden meistens von selbst.

Eher Hand-Fuß-Mund

Verdächtiger ist die Kombination aus:

  • Fieber,
  • Halsschmerzen,
  • Appetitlosigkeit,
  • mehreren Mundstellen,
  • anschließendem Ausschlag an Händen oder Füßen.

Trotzdem kann nur eine medizinische Untersuchung im Zweifelsfall Klarheit schaffen.

Hand-Fuß-Mund oder Herpangina?

Auch eine Herpangina wird durch Enteroviren verursacht und kann ähnliche schmerzhafte Bläschen beziehungsweise Geschwüre im Mund hervorrufen.

Der wesentliche Unterschied liegt häufig in der Verteilung der Beschwerden.

Bei der klassischen Hand-Fuß-Mund-Krankheit gehören Hautveränderungen an Händen und Füßen zum charakteristischen Bild.

Bei einer Herpangina konzentrieren sich die Veränderungen dagegen typischerweise stärker auf den hinteren Mund- und Rachenraum.

Eine eindeutige Abgrenzung kann anhand des Aussehens allein schwierig sein.

Hand-Fuß-Mund oder Herpes?

Herpesinfektionen können ebenfalls Bläschen verursachen.

Allerdings unterscheiden sich typische Lokalisation und Begleitsymptome.

Herpesbläschen treten häufig im Bereich der Lippen auf. Eine ausgeprägte Herpesinfektion im Mund kann wiederum zahlreiche schmerzhafte Stellen und entzündetes Zahnfleisch verursachen.

Bei Hand-Fuß-Mund spricht dagegen besonders die Kombination mit dem charakteristischen Ausschlag an Handflächen und Fußsohlen für die Erkrankung.

Hand-Fuß-Mund oder Windpocken?

Windpocken können ebenfalls einen bläschenartigen Ausschlag verursachen.

Der Ausschlag verteilt sich jedoch normalerweise anders und betrifft häufig stärker:

  • Rumpf,
  • Kopf,
  • Gesicht.

Bei Hand-Fuß-Mund sind Handflächen und Fußsohlen wesentlich charakteristischer.

Darüber hinaus jucken Windpocken häufig deutlich stärker.

Tut die Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Mund weh?

Ja.

Gerade die Veränderungen im Mund können sehr unangenehm sein.

Bei kleinen Kindern zeigt sich das nicht immer durch die Aussage „Mein Mund tut weh“.

Stattdessen können Eltern beobachten:

  • Kind möchte nicht essen,
  • Kind verweigert harte Nahrung,
  • Trinken tut weh,
  • Kind weint während des Essens,
  • erhöhter Speichelfluss,
  • ungewöhnliche Reizbarkeit,
  • häufiges Berühren des Mundes,
  • schlechter Schlaf.

Schmerzen beim Schlucken können dazu führen, dass Kinder zu wenig Flüssigkeit aufnehmen.

Genau deshalb gehört Austrocknung beziehungsweise Dehydration zu den wichtigsten praktischen Risiken der Erkrankung bei kleinen Kindern.

Was können Kinder mit Hand-Fuß-Mund essen?

Bei schmerzhaften Stellen im Mund werden weiche und nicht reizende Lebensmittel häufig besser vertragen.

Geeignet können beispielsweise sein:

  • Joghurt,
  • weicher Brei,
  • weiche Nudeln,
  • Kartoffelpüree,
  • abgekühlte Suppen,
  • andere milde weiche Speisen.

Kühle Getränke können ebenfalls angenehm sein.

Sehr saure Lebensmittel und Getränke können dagegen brennen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Orangensaft,
  • Zitronensaft,
  • andere stark saure Fruchtsäfte.

Außerdem können sehr heiße, scharfe oder salzige Lebensmittel die wunden Stellen zusätzlich reizen. NHS-Empfehlungen nennen ebenfalls kühle Flüssigkeiten und weiche Nahrung und raten dazu, saure, sehr heiße, salzige oder scharfe Speisen zu vermeiden.

Was hilft gegen Schmerzen im Mund?

Die Behandlung konzentriert sich normalerweise auf die Beschwerden.

Mögliche Maßnahmen sind:

  • ausreichend Flüssigkeit,
  • kühle Getränke,
  • weiche Speisen,
  • altersgerechte Schmerzmittel,
  • gegebenenfalls geeignete Mittel gegen Beschwerden der Mundschleimhaut nach ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung.

Bei Kindern muss bei Medikamenten besonders auf Alter, Gewicht, Dosierung und Gegenanzeigen geachtet werden.

Antibiotika behandeln die Hand-Fuß-Mund-Krankheit nicht, weil sie von Viren und nicht von Bakterien verursacht wird.

Gibt es ein Medikament gegen Hand-Fuß-Mund?

Eine spezifische Standardtherapie, die die Erkrankung direkt beseitigt, gibt es normalerweise nicht.

Behandelt werden vor allem:

  • Schmerzen,
  • Fieber,
  • Beschwerden im Mund,
  • Flüssigkeitsmangel.

Der Körper beseitigt die Infektion in den meisten Fällen selbst.

Wie lange dauert Hand-Fuß-Mund?

Die meisten unkomplizierten Fälle bessern sich innerhalb von ungefähr 7 bis 10 Tagen.

Dabei können Fieber und allgemeine Beschwerden bereits früher verschwinden, während die Hautstellen etwas länger sichtbar bleiben.

Wie lange ist Hand-Fuß-Mund ansteckend?

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist sehr ansteckend.

Nach Angaben des RKI sind erkrankte Personen während der ersten Krankheitswoche besonders ansteckend. Vor allem die Flüssigkeit aus den Bläschen enthält viele Viren.

Allerdings können Erreger noch mehrere Wochen nach Abklingen der Symptome über den Stuhl ausgeschieden werden.

Deshalb bleibt sorgfältige Händehygiene auch nach sichtbarer Genesung wichtig.

Wie steckt man sich mit Hand-Fuß-Mund an?

Die Viren können auf verschiedenen Wegen übertragen werden.

Dazu gehören:

  • Speichel,
  • Nasen- und Rachensekret,
  • Flüssigkeit aus Bläschen,
  • Stuhl,
  • Hände,
  • gemeinsam benutzte Gegenstände,
  • kontaminierte Oberflächen.

Besonders relevant ist die Übertragung über die Hände.

Zum Beispiel können Viren nach dem Windelwechsel auf die Hände gelangen und anschließend über Mund, Nase oder Augen aufgenommen werden.

Wie kann man eine Ansteckung verhindern?

Eine hundertprozentige Vermeidung ist schwierig.

Das Risiko lässt sich jedoch reduzieren.

Besonders wichtig sind:

  • regelmäßiges gründliches Händewaschen,
  • Händewaschen nach dem Windelwechsel,
  • Händewaschen nach dem Toilettengang,
  • Spielzeug regelmäßig reinigen,
  • häufig berührte Oberflächen sauber halten,
  • keine gemeinsamen Trinkbecher benutzen,
  • Besteck nicht gemeinsam verwenden,
  • engen Kontakt während der akuten Erkrankung reduzieren,
  • Bläschen möglichst nicht berühren.

Das deutsche Infektionsschutz-Portal empfiehlt außerdem, engen Kontakt wie Küssen und Umarmen während der Erkrankung soweit möglich zu vermeiden.

Hand-Fuß-Mund in Kindergarten und Kita

Die Erkrankung verbreitet sich besonders leicht dort, wo viele kleine Kinder engen Kontakt miteinander haben.

Dazu gehören:

  • Kindergärten,
  • Kitas,
  • Spielgruppen,
  • Familien mit mehreren kleinen Kindern.

Nach den deutschen Empfehlungen sollten erkrankte Kinder Gemeinschaftseinrichtungen möglichst nicht besuchen, um weitere Infektionen zu verhindern.

Wenn die Bläschen eingetrocknet sind und das Kind wieder gesund ist, kann die Einrichtung in der Regel wieder besucht werden. Laut Infektionsschutz.de wird normalerweise kein schriftliches ärztliches Attest benötigt.

Bei einem größeren Ausbruch können Gesundheitsämter zusätzliche Maßnahmen empfehlen.

Ist Hand-Fuß-Mund meldepflichtig?

In Deutschland besteht nach dem aktuellen RKI-Ratgeber keine allgemeine krankheits- oder erregerspezifische Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit.

Einzelne Bundesländer können jedoch ergänzende Regelungen haben. Außerdem können Gesundheitsämter bei Ausbrüchen weitere Maßnahmen festlegen.

Können Erwachsene Hand-Fuß-Mund bekommen?

Ja.

Hand-Fuß-Mund ist keine reine Kinderkrankheit.

Auch Jugendliche und Erwachsene können sich infizieren.

Allerdings haben Erwachsene häufiger keine oder nur leichte Beschwerden. Dadurch kann eine Infektion teilweise unbemerkt bleiben. Das RKI weist darauf hin, dass der Anteil asymptomatisch infizierter Personen – häufig Erwachsene – hoch ist.

Andere Erwachsene entwickeln dagegen:

  • Fieber,
  • Halsschmerzen,
  • Mundbläschen,
  • Hautausschlag,
  • Schmerzen an Händen oder Füßen.

Kann man Hand-Fuß-Mund mehrmals bekommen?

Ja.

Da unterschiedliche Enteroviren die Krankheit auslösen können, bietet eine durchgemachte Infektion keinen sicheren dauerhaften Schutz gegen alle möglichen Erreger.

Daher kann eine Person später erneut an einer Hand-Fuß-Mund-Krankheit erkranken.

Gibt es eine Impfung gegen Hand-Fuß-Mund?

Die Erkrankung kann durch verschiedene Virustypen ausgelöst werden. Deshalb existiert beispielsweise in Deutschland keine allgemein eingesetzte Standardimpfung gegen sämtliche Formen der Hand-Fuß-Mund-Krankheit.

In einzelnen Ländern existieren Impfstoffe gegen bestimmte Virustypen wie Enterovirus A71. Sie schützen jedoch nicht automatisch vor allen anderen Viren, die Hand-Fuß-Mund auslösen können.

Ist Hand-Fuß-Mund gefährlich?

In der großen Mehrheit der Fälle verläuft die Erkrankung mild und heilt von selbst aus.

Das wichtigste Problem bei kleinen Kindern ist häufig nicht der Hautausschlag selbst, sondern der schmerzhafte Mund.

Wenn ein Kind wegen der Schmerzen nicht mehr trinken möchte, kann es austrocknen.

Anzeichen für Flüssigkeitsmangel

Eltern sollten besonders auf die Flüssigkeitsaufnahme achten.

Warnzeichen können beispielsweise sein:

  • deutlich weniger Trinken,
  • ungewöhnlich wenig Urin,
  • sehr trockener Mund,
  • starke Müdigkeit oder Teilnahmslosigkeit,
  • fehlende Tränen beim Weinen bei kleinen Kindern,
  • deutlich weniger nasse Windeln.

Bei Verdacht auf Austrocknung sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

Wann sollte man mit Hand-Fuß-Mund zum Arzt?

Eine ärztliche Beurteilung ist besonders sinnvoll, wenn:

  • das Kind kaum trinken kann,
  • der Verdacht auf Austrocknung besteht,
  • hohes oder anhaltendes Fieber besteht,
  • starke Schmerzen auftreten,
  • das Kind auffällig schläfrig oder teilnahmslos wirkt,
  • Beschwerden ungewöhnlich schwer sind,
  • die Symptome nach etwa 7 bis 10 Tagen nicht deutlich besser werden,
  • ein sehr junges Baby betroffen ist,
  • das Immunsystem geschwächt ist,
  • Unsicherheit über die Diagnose besteht.

Die CDC hebt insbesondere Flüssigkeitsmangel und anhaltende oder schwere Symptome als Gründe für eine medizinische Abklärung hervor.

Seltene Komplikationen

Schwere Komplikationen sind selten.

Bestimmte Enteroviren können jedoch in Ausnahmefällen neurologische Erkrankungen verursachen.

Beschrieben wurden beispielsweise:

  • virale beziehungsweise aseptische Meningitis,
  • Enzephalitis,
  • sehr selten neurologische Ausfälle.

Enterovirus A71 ist besonders mit seltenen neurologischen Komplikationen in Verbindung gebracht worden.

Bei Symptomen wie starker Nackensteifigkeit, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen oder ausgeprägten neurologischen Auffälligkeiten ist eine schnelle medizinische Abklärung erforderlich.

Können nach Hand-Fuß-Mund die Nägel abgehen?

Selten werden einige Wochen nach einer Hand-Fuß-Mund-Erkrankung Veränderungen an Finger- oder Fußnägeln beschrieben.

Dabei können sich Nägel teilweise ablösen oder vorübergehend Wachstumslinien zeigen.

Die CDC weist darauf hin, dass solche Fälle berichtet wurden und die Nägel normalerweise wieder nachwachsen. Ein eindeutiger ursächlicher Zusammenhang ist jedoch nicht in jedem Fall bewiesen.

Hand-Fuß-Mund bei Babys

Bei Babys sollte besonders sorgfältig auf:

  • Trinkmenge,
  • Fieber,
  • Allgemeinzustand,
  • Urinmenge,
  • ungewöhnliche Schläfrigkeit

geachtet werden.

Da Babys Flüssigkeitsverluste schlechter ausgleichen können als ältere Kinder, sollte bei Trinkverweigerung frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden.

Sehr selten können schwere Erkrankungen insbesondere bei Neugeborenen auftreten.

Hand-Fuß-Mund in der Schwangerschaft

Eine Schwangere kann sich ebenfalls mit Enteroviren anstecken.

Die meisten Infektionen verlaufen auch bei Erwachsenen mild oder sogar ohne erkennbare Beschwerden.

Bei einer vermuteten Hand-Fuß-Mund-Infektion während der Schwangerschaft ist es trotzdem sinnvoll, die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt zu informieren – insbesondere bei einer Infektion kurz vor der Geburt oder bei deutlichen Beschwerden.

Hand-Fuß-Mund und Maul- und Klauenseuche: Nicht dasselbe

Ein häufiger Irrtum entsteht wegen des ähnlichen Namens.

Die menschliche Hand-Fuß-Mund-Krankheit hat nichts mit der Maul- und Klauenseuche von Nutztieren zu tun.

Es handelt sich um unterschiedliche Erkrankungen mit unterschiedlichen Erregern.

Anfangsstadium Mundbereich: Diese Kombination ist besonders typisch

Ein einzelner Fleck im Mund ist unspezifisch.

Charakteristischer wird das Krankheitsbild, wenn mehrere Symptome zusammen auftreten:

Fieber oder Halsschmerzen → rote schmerzhafte Stellen im Mund → Bläschen oder Geschwüre → rote Flecken beziehungsweise Bläschen an Handflächen und Fußsohlen.

Genau diese zeitliche Entwicklung entspricht dem klassischen Verlauf der Hand-Fuß-Mund-Krankheit.

Trotzdem gibt es atypische und sehr milde Verläufe.

Was Eltern im Anfangsstadium beobachten sollten

Wer Veränderungen im Mund entdeckt, kann besonders auf folgende Punkte achten:

FrageWarum wichtig?
Hat das Kind Fieber?häufiges frühes Symptom
Hat es Halsschmerzen?kann vor dem Ausschlag auftreten
Isst es weniger?kann frühes Zeichen sein
Trinkt es ausreichend?wichtig wegen Austrocknungsrisiko
Gibt es mehrere Stellen im Mund?erhöht den Verdacht
Kommen Flecken an Händen hinzu?typisch für HFMK
Sind die Fußsohlen betroffen?ebenfalls charakteristisch
Gibt es Ausschlag am Gesäß?zusätzlich möglich
Trocknen die Bläschen langsam ein?typischer Heilungsverlauf
Wird das Kind ungewöhnlich schläfrig?sollte ärztlich beurteilt werden

Fazit: Anfangsstadium der Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Mund erkennen

Das Anfangsstadium im Mundbereich der Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann deutlich unauffälliger sein als der spätere Ausschlag.

Die Erkrankung beginnt häufig zunächst mit Fieber, Halsschmerzen, vermindertem Appetit und allgemeinem Unwohlsein. Etwa ein bis zwei Tage später können kleine rote, schmerzhafte Flecken an der Mundschleimhaut entstehen. Daraus entwickeln sich teilweise Bläschen und kleine Geschwüre. Weitere ein bis zwei Tage später erscheint häufig der typische Ausschlag an Handflächen und Fußsohlen.

Gerade deshalb ist die Suchanfrage „Anfangsstadium Mundbereich Mund Hand Fuß Krankheit Anfang“ nachvollziehbar: Am Anfang kann die Infektion tatsächlich fast ausschließlich durch Beschwerden im Mund auffallen.

Allerdings bedeutet nicht jede Aphte, jeder rote Punkt und jedes Mundbläschen automatisch Hand-Fuß-Mund. Andere Virusinfektionen, Aphthen, Herpes oder kleinere Schleimhautverletzungen können ähnlich aussehen.

Die meisten Fälle verlaufen unkompliziert und heilen innerhalb von etwa sieben bis zehn Tagen von selbst aus. Besonders wichtig ist während dieser Zeit eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinkt ein Kind wegen der Schmerzen kaum noch, verschlechtert sich sein Allgemeinzustand deutlich oder treten ungewöhnliche Symptome auf, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

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Häufig gestellte Fragen zum Anfangsstadium Mundbereich der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Wie sieht Hand-Fuß-Mund ganz am Anfang aus?

Ganz am Anfang treten häufig Fieber, Halsschmerzen, weniger Appetit und allgemeines Unwohlsein auf. Erst danach können kleine rote und schmerzhafte Flecken im Mund erscheinen.

Wie sieht Hand-Fuß-Mund im Mund aus?

Es können kleine rote Flecken entstehen, die sich teilweise zu Bläschen und später zu kleinen schmerzhaften offenen Stellen entwickeln.

Wo beginnt Hand-Fuß-Mund im Mund?

Die Mundschleimhaut ist betroffen. Veränderungen können unter anderem an Zunge, Zahnfleisch, Wangeninnenseite oder anderen Bereichen des Mundes auftreten.

Kann Hand-Fuß-Mund mit einem einzigen Punkt beginnen?

Am Anfang kann zunächst nur eine kleine Veränderung auffallen. Ein einzelner roter Punkt reicht jedoch nicht aus, um die Krankheit sicher zu diagnostizieren.

Kommen zuerst Mund oder Hände?

Beim klassischen Verlauf entstehen nach den ersten Allgemeinsymptomen zunächst Veränderungen im Mund. Der Ausschlag an Händen und Füßen kann weitere ein bis zwei Tage später folgen.

Muss Hand-Fuß-Mund immer an Händen und Füßen sein?

Nicht jeder Erkrankte zeigt das vollständige klassische Bild. Besonders zu Beginn können Hände und Füße noch unauffällig sein.

Wie schnell breiten sich die Bläschen aus?

Der Verlauf unterscheidet sich individuell. Häufig entwickelt sich der typische Hautausschlag innerhalb einiger Tage nach Beginn der ersten Beschwerden.

Sind Hand-Fuß-Mund-Bläschen schmerzhaft?

Die Stellen im Mund können deutlich schmerzen. Die Hautveränderungen können ebenfalls empfindlich sein.

Juckt Hand-Fuß-Mund?

Der klassische Ausschlag wird vom RKI als überwiegend nicht juckend beschrieben.

Kann Hand-Fuß-Mund ohne Fieber auftreten?

Ja. Nicht jeder Erkrankte entwickelt sämtliche typischen Symptome. Milde oder sogar symptomarme Infektionen sind möglich.

Kann Hand-Fuß-Mund nur im Mund auftreten?

Vor allem im frühen Stadium können zunächst nur Mundveränderungen auffallen. Allerdings können auch andere Erkrankungen ausschließlich Mundbläschen verursachen.

Was ist der Unterschied zwischen Aphthen und Hand-Fuß-Mund?

Aphthen können isoliert auftreten. Bei Hand-Fuß-Mund kommen häufig zusätzliche Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen und später Hautveränderungen an Händen und Füßen hinzu.

Wie lange bleiben die Mundbläschen?

Sie verschwinden normalerweise im Rahmen des gesamten Heilungsverlaufs. Die Erkrankung bessert sich häufig innerhalb von etwa sieben bis zehn Tagen.

Wie lange dauert das Anfangsstadium?

Eine feste Dauer gibt es nicht. Beim typischen Verlauf treten Mundveränderungen etwa ein bis zwei Tage nach Beginn des Fiebers auf. Der Hautausschlag kann wiederum ein bis zwei Tage später entstehen.

Wie lange ist Hand-Fuß-Mund ansteckend?

Die Ansteckungsgefahr ist insbesondere während der ersten Krankheitswoche und während der Bläschenphase hoch. Viren können anschließend noch mehrere Wochen über den Stuhl ausgeschieden werden.

Wie lange darf ein Kind nicht in den Kindergarten?

Erkrankte Kinder sollten Gemeinschaftseinrichtungen während der akuten Erkrankung möglichst nicht besuchen. Sind die Bläschen eingetrocknet und ist das Kind wieder gesund, kann es laut deutschem Infektionsschutz-Portal normalerweise wieder teilnehmen.

Was hilft am besten gegen Hand-Fuß-Mund?

Es gibt normalerweise keine spezifische Therapie. Wichtig sind ausreichendes Trinken, weiche und nicht reizende Nahrung sowie eine altersgerechte Behandlung von Schmerzen und Fieber.

Wann wird Hand-Fuß-Mund gefährlich?

Problematisch kann vor allem Flüssigkeitsmangel werden, wenn Kinder aufgrund schmerzhafter Mundstellen nicht mehr trinken. Schwere neurologische Komplikationen sind sehr selten.

Können Erwachsene sich bei Kindern anstecken?

Ja. Erwachsene können sich ebenfalls mit den verursachenden Enteroviren infizieren und die Krankheit weitergeben.

Kann man Hand-Fuß-Mund zweimal bekommen?

Ja. Weil unterschiedliche Enteroviren die Krankheit verursachen können, ist eine erneute Erkrankung möglich.

Sind Antibiotika bei Hand-Fuß-Mund sinnvoll?

Nein. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch Viren verursacht. Antibiotika wirken gegen bakterielle Infektionen und beseitigen diese Virusinfektion nicht.

Wann muss ich mit meinem Kind sofort zum Arzt?

Bei deutlicher Trinkverweigerung, Zeichen einer Austrocknung, auffällig schlechtem Allgemeinzustand, Bewusstseinsveränderungen, Krampfanfällen oder anderen ungewöhnlich schweren Beschwerden sollte eine schnelle medizinische Beurteilung erfolgen.